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Zenloop Flaconi-Gründer verkaufen nicht mehr nur Parfüm – Sie analysieren jetzt auch Kundenfeedback

Die Zenloop-Gründer bieten eine Software für die Analyse von Kundenfeedback. Investoren unterstützen sie nun mit fünf Millionen Euro.
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Die Gründer haben in einer ersten Finanzierungsrunde 5,2 Millionen Euro für ihr Start-up Zenloop eingesammelt. Quelle: Flaconi
Paul Schwarzenholz und Björn Kolbmüller

Die Gründer haben in einer ersten Finanzierungsrunde 5,2 Millionen Euro für ihr Start-up Zenloop eingesammelt.

(Foto: Flaconi)

Berlin Würden Sie uns weiterempfehlen? Von dieser Frage hänge für Unternehmen viel ab, sagen Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz. Und sie sind davon so überzeugt, dass sie um die Erkenntnis ein ganzes Start-up gebaut haben.

Ihre Software heißt Zenloop: Sie fragt und analysiert das Kundenfeedback. Die gleichnamige Firma ist seit 2016 auf dem Markt und beschäftigt 35 Mitarbeiter. Jetzt haben die Gründer in einer ersten Finanzierungsrunde 5,2 Millionen Euro von Investoren wie Nauta Capital und Piton Capital eingesammelt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kolbmüller und Schwarzenholz gemeinsam gründen. Ihre vorherige Firma heißt Flaconi und gehört heute zu Pro Sieben. Die Online-Parfümerie hat mehr als eine Million Kunden, da gibt es immer was zu meckern – oder auch mal zu loben.

Beide Reaktionen seien Gold wert, sagt Schwarzenholz, wenn man denn richtig darauf reagiere: die eigenen Fehler korrigieren und Feedback geben. Einen unzufriedenen Kunden etwa könne man mit einem Geschenkgutschein besänftigen, einen zufriedenen auffordern, das Unternehmen weiterzuempfehlen. So könne man verhindern, dass teuer eingekaufte Kunden abwandern, und zugleich günstiger Neukunden anwerben.

Die Software von Zenloop fragt an unterschiedlichen Stellen im Kaufprozess nach Feedback, nach eigenen Angaben mit einer Antwortrate von 30 bis 50 Prozent. Anschließend gibt sie Handlungsempfehlungen ab. Zu den Kunden gehören diverse E-Commerce-Firmen, aber auch Mittelständler wie ATU, Deichmann oder P&C.

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