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Chronik Peter-Alexander Wacker Spezialchemie ist sein Metier

Die Jury ehrte Peter-Alexander Wacker, den ehemaligen BMW-Manager und Aufsichtsratschef der Wacker Chemie AG, der das Unternehmen zurück in Familienhand und an die Weltspitze führte.
30.01.2014 - 07:51 Uhr Kommentieren
Peter Alexander Wacker hat einst bei BMW gelernt. Quelle: Imago

Peter Alexander Wacker hat einst bei BMW gelernt.

(Foto: Imago)
  • 1914: Alexander Wacker gründet das gleichnamige Unternehmen, „die Dr. Alexander Wacker Gesellschaft für elektrochemische Industrie KG“.

  • 1916: Im Werk Burghausen beginnt die Produktion von Essigsäure und Aceton. Wacker nutzt für den energieintensiven Prozess die Wasserkraft der Alz. Der erste Kunde ist die Beyer AG, Leverkusen.

  • 1921: Die Hoechst-Werke steigen zur Hälfte bei Wacker ein.

  • 1926: Wacker wird Teil des Industriekonglomerates IG Farben.

  • 1927: Die erste Blütezeit. Das Werk Burghausen profitiert vom Aufschwung der Weimarer Republik, unter anderem mit der Produktion von künstlicher Seide.

  • 1935: Wacker gelingt die Herstellung von Polyvinylchlorid, dem Ausgangsstoff für Kleb- und Kunststoffe.

  • 1939-1945: Mit der Produktion von synthetischem Kautschuk wird Wacker zum kriegswichtigen Betrieb.

  • 1945: Die gesamte IG Farben gerät unter die Kontrolle der Alliierten. Teile der Produktionsanlagen in Burghausen werden demontiert.

  • 1947: Die Produktion in Burghausen wird wieder aufgenommen. Wacker beginnt mit der Erforschung von Silikonen.

  • 1952: Nach der Auflösung der IG Farben übernimmt die Familie wieder, Hoechst erhält 49 Prozent.

  • 1959: Wacker beginnt mit der Produktion von Reinstsilizium, dem späteren Ausgangsstoff für Computerchips und Solarmodulen.

  • 1963: Mit Silikonharzfarben gelingt der Eintritt in den Markt für textile Beschichtungen beispielsweise für wasserabweisende Kleidung.

  • 1965 bis 1984: Wacker expandiert in die USA, später nach Japan und Asien.

  • 1990: Wacker steigt in die Biotechnologie ein und baut in Burghausen ein eigenes Zentrum.

  • 1998: Wacker übernimmt den Standort Nünchritz in Sachsen von der Hüls AG.

  • 2006: Das Unternehmen geht an die Börse. Zuvor hat die Familie Wacker die Anteile der ehemaligen Hoechst AG von Sanofi-Aventis übernommen.

  • 2008: Wacker baut gemeinsam mit Samsung eine Halbleiterfabrik in Singapur.
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