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Das Pilz-Trio

Thomas Pilz (Geschäftsführender Gesellschafter), Renate Pilz (Vorsitzende der Geschäftsführung) und Susanne Kunschert (Geschäftsführende Gesellschafterin).

(Foto: Pilz GmbH & Co. KG)

Renate Pilz und Kinder Das Erfolgstrio hinter dem Automatisierungsspezialisten Pilz

Renate Pilz hat nach dem Tod ihres Mannes den Mittelständler zum Global Player gemacht. Die Schwäbin begeisterte auch ihre Kinder fürs Unternehmen.
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Hausfrau, Mutter, Unternehmerin

EsslingenEs gibt spontane Antworten, die sehr viel über einen Menschen verraten können: „Nee, nee ... nee, nee ... nee, nee ... ja schon“, sagt Renate Pilz auf die Frage, ob es sie nicht doch reizt, wieder aktiv mitzugestalten. Vor einem Jahr hat sie die Geschäftsführung des gleichnamigen Spezialisten für Sicherheit in der Automatisierung endgültig in die Hände ihrer Kinder Susanne Kunschert und Thomas Pilz gelegt.

Bei der widersprüchlichen Antwort muss die Unternehmerin über sich selbst lachen. Und um die Szene vollständig zu erzählen: Ihre beiden Kinder lachen aus vollem Herzen mit. Weil die Antwort im Staccato auf kleinem Raum so treffend Wunsch und Ehrlichkeit der Unternehmerin auf den Punkt bringen.

Übrig bleibt aber nicht der Eindruck einer Matriarchin, die ihren Nachfolgern am liebsten ins Handwerk pfuschen will, sondern der einer Mutter, die am Ende des Satzes doch lieber ehrlich zu sich selbst, ihren Kindern und dem Unternehmen ist. So, wie sie es immer war.

Aber wer würde es der 78-jährigen Unternehmerin auch wirklich verdenken, dass es ihr trotz aller guten Vorsätze eben nicht leichtfällt, sich operativ aus ihrem Lebenswerk herauszuhalten.

Zwar freut sie sich über mehr Zeit für den Garten, den Besuch klassischer Konzerte und Reisen unter anderem zu dem Mädchenheim in Indien, das sie seit fünf Jahren intensiv unterstützt. „Ich muss da noch etwas an der Strukturierung meiner Tage arbeiten“, gibt sie zu. „Aber ich weiß ja alles in besten Händen“, versucht sich die überaus agile und stets elegante Unternehmerin über eine gewisse Unterauslastung hinwegzutrösten.

„Ich habe ja lange genug gesehen, wie sie arbeiten. Die beiden können das besser als ich. Das verschafft mir Gelassenheit“, sagt sie, die die Firma Stück für Stück und ohne größere Akquisition in eine neue Dimension mit heute 2 400 Mitarbeitern und über 340 Millionen Euro Umsatz geführt hat.

Vor der endgültigen Übergabe hatte sie sich jahrelang mit ihren Kindern nicht nur die Geschäftsführung, sondern auch ein Büro geteilt, die Tische auf engstem Raum im Dreieck angeordnet – Unternehmensführung im harmonischen Dreiklang.

Renate Pilz wurde ungeduldig

Renate Pilz gehört zu den ganz besonderen Unternehmerpersönlichkeiten im Land. Die Vorgeschichte ist tragisch. Nie hatte sie geplant, ein Unternehmen zu führen. Als ihr Mann Peter beim Absturz einer Maschine der DDR-Linie Interflug auf dem Weg zur Leipziger Messe 1975 ums Leben kam, war sie mit einem Mal allein, als 35-jährige Mutter zweier kleiner Kinder. Ein Schicksalsschlag, an dem Menschen auch zerbrechen können.

„Wir wurden auch beschützt. Gott hat gewirkt“, zieht die leidenschaftliche Katholikin bis heute Kraft aus ihrem Glauben. Aber die Anfänge seien sehr schwer gewesen.

Zunächst überließ sie die Führung familienfremden Managern und beschränkte sich auf den Beirat. Als die Kinder studierten und danach auf eigenen Beinen standen, stieg sie 1994 doch noch in die operative Unternehmensführung ein.

„Ich wurde ungeduldig“, umschreibt sie heute, dass sie mit dem damaligen Fremdmanager nicht mehr zufrieden war und inzwischen auch eigene Ambitionen hatte. Das Rüstzeug hat sie sich über Jahre selbst beigebracht.

„Wenn ich nachts aufwachte, Durst hatte und in die Küche ging, da saß die Mama am Esstisch unter dieser großen runden Lampe und schaute in Bücher“, erinnert sich Susanne Kunschert, heute 48 Jahre und als geschäftsführende Gesellschafterin für Finanzen, Personal, Vertrieb, Marketing und Industrie 4.0 zuständig.

„Na ja, ich hatte ja auch noch die Vormittage, wenn die Kinder in der Schule waren, um mich in Technik und Wirtschaft einzuarbeiten“, ergänzt Renate Pilz. „Man glaubt gar nicht, welche Kräfte einem dann zuwachsen.“ Dann verstehe man plötzlich Dinge, die einem vorher völlig fremd waren. Aber sie wäre keine typische Schwäbin, würde sie nicht gleich hinzufügen: „Aber man muss schon fleißig sein und auch viel wollen.“

Gegen den Verkauf entschieden

Das größte Lob kommt vom Sohn. „Was meine Mutter damals geleistet hat, kann ich erst besser verstehen, seit ich selbst ein Kind habe. Aber richtig verstehen können das wohl nur alleinerziehende Mütter“, sagt Thomas Pilz, 51, geschäftsführender Gesellschafter für Einkauf, Produktion und Technik.

Gleich nach dem Schicksalsschlag wurde ihr geraten, die Pilz GmbH & Co. KG mit damals 200 Beschäftigten zu verkaufen. Es hätte fürs Auskommen gereicht. Niemand hätte es der Frau ohne entsprechende Vorbildung übel nehmen können.

Aber sie ging nicht auf Nummer sicher. Sie folgte ihrem Herzen: „Ich konnte es nicht weggeben.“ Sie hatte ja miterlebt, mit welcher Leidenschaft und Freude ihr Mann mit seinem jungen Team das Unternehmen aufgebaut hatte. „Das war ein Stück von ihm. Das war er. Mit dem Unternehmen wirkte mein Mann ja weiter.“

Ich konnte das Unternehmen nicht weggeben. Das war ein Stück von ihm. Renate Pilz, Unternehmerin

Das ursprünglich nach dem Krieg 1948 von ihrem Schwiegervater Hermann Pilz als Glasbläserei für medizinisch-technische Apparate gegründete Unternehmen hatte sich in den 1960er-Jahren zum Anbieter von elektronischen Kontroll- und Überwachungsgeräten entwickelt. Und das nicht ganz freiwillig.

Denn quasi über Nacht brach das Geschäft ein, als Kunststoff sich nicht nur bei Spritzen, sondern auch in der Medizintechnik durchsetzte. Als es ihrem Schwiegervater gesundheitlich nicht gut ging, unterbrach ihr späterer Mann sein Studium, ging ins Unternehmen und kehrte, anders als ursprünglich geplant, nie wieder an die Fachhochschule Esslingen zurück.

100 Prozent Sicherheit als Ziel

Aber mit seinem Faible für Elektrotechnik und durch seinen eigenen Pioniergeist schaffte das Unternehmen den Sprung in die Elektronik. Dem Mittelständler ist dabei das Kunststück gelungen, Industriestandards für elektronische Bauteile in der Sicherheit zu setzen.

Seine Frau führte den Weg später nicht nur fort, sondern forcierte Innovationen und Internationalisierung. „Sicherheit gibt es nur zu 100 Prozent“, sagt Renate Pilz. Kompromisse bedeuten in der Industrie häufig Unfallrisiken für die Mitarbeiter.

Pilz entwickelte im Jahr 1987 das heute weltbekannte „Pilz NOT-AUS-Schaltgerät“ mit dem etwas ulkig klingenden Kürzel „PNOZ“. Zwar gab es schon vorher Notausknöpfe an Maschinen, aber die Schwaben waren die Ersten, die sie mit der Produktionssteuerung verknüpften.

„Meine Mutter hat früh erkannt, dass es für den Kunden entscheidend ist, wenn er sofort weiß, welche Maschine warum ausgefallen ist“, sagt Sohn Thomas. Pilz-Technik sorgt heute dafür, dass nicht nur Industrieanlagen, sondern auch das London Eye, die Seilbahn auf den Zuckerhut und Achterbahnen, Theaterkulissen und Gepäckbänder gefahrlos funktionieren.

„Renate Pilz führte das Unternehmen mit großer Weitsicht und internationalem Erfolg“, sagt Patrick Adenauer, Unternehmer und Enkel des ersten Bundeskanzlers. Noch ein Beispiel: Als vor 20 Jahren für den Mittelständler in unmittelbarer Nachbarschaft von Industriegiganten wie Daimler und Bosch Softwareentwickler nur schwer zu bekommen waren, gründete Renate Pilz kurzerhand ein Softwareunternehmen in Irland. „Deshalb haben wir heute ein gutes Fundament, um in der Digitalisierung zu bestehen“, sagt Thomas Pilz.

Keine Angst vor Industrie 4.0

Das Thema Industrie 4.0 sorgt bei seiner Mutter für keinerlei Ängste. Bei ihr hat sich aus Erfahrung eine gewisse Gelassenheit eingestellt. „Das ist keine Revolution, aber eine Evolution, die den Automatisierungsgrad der deutschen Industrie erhöhen wird.“

Bei jeder neuen Entwicklung seien schon immer die Bedenken groß gewesen. Für Pilz sei es in den 90er-Jahren ganz schön schwierig gewesen, die erste programmierbare Sicherheitssteuerung von den Behörden überhaupt genehmigt zu bekommen, erinnert sich die Unternehmerin an den nicht ganz reibungslosen Übergang zwischen Mechanik und Elektronik. Jetzt komme eben die Verschmelzung mit der IT.

Für viel wichtiger hält die Unternehmerin eine vorausschauende Personalpolitik. Mitarbeiter und Nachwuchs sollen so geschult werden, dass sie die Anforderungen durch die Vernetzung auch erfüllen können. Dafür seien viele Gespräche mit Mitarbeitern und Überzeugungsarbeit nötig. Diese Gespräche liegen jetzt in der Hand ihrer Tochter.

Pionier der Sicherheit
Die Gründerjahre
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1948-1959: Im Jahr 1948 gründet Hermann Pilz in Esslingen eine Glasbläserei. Anfangs konzentriert er sich auf die Fertigung von Glasapparaten für die Medizintechnik und auf Quecksilberschaltgeräte für industrielle Anwendungen.

(Foto: Pilz)
Das Produktspektrum damals
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Dann verdrängt Plastik das Glas und Pilz muss sich völlig neu erfinden. So bilden die Schaltgeräte den Kern für die Weiterentwicklung in Richtung Industrieschaltgeräte.

(Foto: Pilz)
Peter Pilz
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Sein Sohn Peter Pilz bricht sein Studium ab und hilft im Unternehmen aus. Durch seinen Pioniergeist ist Peter Pilz hauptverantwortlich für die Entwicklung des Unternehmens – vom Glasapparatebau hin zur Elektronik.

(Foto: Pilz)
Quecksilber-Zeitrelais
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1960–1969: Die 60er Jahre sind geprägt durch die fortschreitende Miniaturisierung in der Elektronikbranche. Der Schwerpunkt der Produktentwicklung liegt damals auf Schaltgeräten und Steuersystemen – vor allem Zeitrelais. Mit diesen Produkten erreicht Pilz die Marktführerschaft.

(Foto: Pilz)
Auf Wachstumskurs
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Peter Pilz (2.v.r.) übernimmt Ende der 60er Jahre das Unternehmen und leitet die Internationalisierung mit drei neu gegründeten Tochtergesellschaften (Österreich, Frankreich und Schweiz) ein.

(Foto: Pilz)
Die junge Unternehmerfamilie
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Schicksalsschlag: 1975 will Peter Pilz zur Messe nach Leipzig. Die Maschine der DDR-Linie Interflug stürzt ab. Der Unternehmer kommt ums Leben.

(Foto: Pilz)
Renate Pilz mit ihrem kleinen Sohn
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Renate Pilz vertraut nach dem Tod ihres Ehemannes Fremdmanagern und steuert selbst aus dem Beirat heraus.

(Foto: Pilz)

Aber Renate Pilz und Susanne Kunschert sind nicht nur fleißige Unternehmerinnen. Sie sind auch überzeugte Katholiken mitten im pietistischen Württemberg und stehen zu ihren Überzeugungen. In der Rüstungsindustrie könnte Renate Pilz nicht arbeiten.

„Werte schaffen Zukunft“, das ist einer solcher Sätze, die ihr leicht über die Lippen gehen, aber ihre Wirkung nicht verfehlen, weil sie genau so gemeint sind. Für sie ist es ein Wert, dass die Technologie ihres Hauses die Menschen schützt.

Tief im christlichen Glauben verankert

Tief im christlichen Glauben verankert, ist ihr Wertegerüst unumstößlich. Mitarbeiter würden stets mit Respekt und Herzlichkeit behandelt. Die Effizienz und damit die Rendite seien nur so hoch, „weil unsere Leute sich auf die Arbeit konzentrieren können und bei unserer Firmenkultur keine Machtspielchen betreiben müssen“, sind für Susanne Kunschert gute Atmosphäre und Leistungsprinzip alles andere als ein Gegensatz.

Und Pilz tut noch mehr für seine Innovationskraft: Rekordverdächtige 20 Prozent vom Umsatz gibt das Unternehmen jährlich für Forschung und Entwicklung aus – im Verhältnis deutlich mehr als Großkonzerne. Aber warum tut Pilz das? „Eben weil es die Konzerne wie Siemens und deren Kraft gibt. Wir müssen schneller sein, um Nischen zu besetzen“, sagt Renate Pilz.

Die Erfolge können sich sehen lassen. „Pilz steht inzwischen für weitere Innovationen, die ebenfalls das Zeug dazu haben, Industriegeschichte zu schreiben“, lobt der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Stefan Heidbreder.

So hat Pilz Sensoren entwickelt, die die Zusammenarbeit von Robotern und Menschen ohne Schutzzäune erlauben, SPS-Steuerungen für Industrie-4.0-fähige Automatisierungssysteme und das 3D-Kamerasystem Safety-Eye sowie die als besonders sicher geltende Antriebstechnik „Motion Control“. All das baut der Mittelständler im nagelneuen und 20 Millionen Euro teuren Produktions- und Logistikzentrum in Ostfildern.

Das Familienunternehmen ist mit einer Exportquote von mehr als 70 Prozent weltweit vertreten. Auch die Internationalisierung geht auf das Konto von Renate Pilz. Die mittelständische Industrieperle hat schon viele Übernahmeangebote bekommen. Aber Pilz ließ alle abblitzen: „Wir lassen uns nicht fressen.“

Ein gute Gefühl für Timing bei der Nachfolge

Wie sie denn ihr Leben als Unternehmerin insgesamt verändert habe? „Ich bin immer derselbe Mensch. Die Arbeit in der Firma prägt. Es ist müßig zurückzuschauen. Das Ganze ist gut geworden.“

Auch mit etwas sanftem Druck. Zwar hat sie ihren Kindern völlig freien Lauf gelassen. Aber als Mutter hatte sie ein gutes Gefühl fürs Timing. Der Sohn versuchte sich gerade in einem Praktikum in den USA, da gab es Probleme bei der neuen US-Tochtergesellschaft. Und so wurde der Sohn zum US-Geschäftsführer.

„Ich brauche dich!“, rief die Mama, der Sohn konnte nicht Nein sagen. Denn für ihn war früh klar, dass er ins Familienunternehmen will. „Aus dem Abfall in der Firma konnte ich schon früh herrliche Roboter bauen.“ Bereits als Kinder kannten sich die Geschwister im Unternehmen aus. „Wir wussten genau, wo die Kantine ist. Da gab es Eis.“

Thomas studierte Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Produktionstechnik und IT. „In den USA konnte ich zehn Jahre wie in einem Start-up arbeiten. Eine tolle Zeit.“ Und gekrönt von Erfolg. Ihm gelang es, dass die elektronischen Pilz-Steuerungen in den USA zugelassen und sogar zur Norm wurden. Sein Meisterstück. Heute sagt er, er könne sich nichts Besseres vorstellen, als bei Pilz zu arbeiten.

 „Meine Mutter hat uns mit viel Liebe erzogen, nie Druck ausgeübt. Aber ich wollte mich erst auswärts beweisen“, erzählt Susanne Kunschert. Sie hatte ebenfalls Betriebswirtschaft studiert mit einem Faible fürs Personalwesen und arbeitete bei Dürr und dem Wirtschaftsprüfer Ernst & Young. Bis ihre Mutter fragte: „Kommscht jetzt oder net?“

In zehn Jahren die Umsatzmilliarde knacken

Der Übergang war sanft und lang. Eineinhalb Jahrzehnte dauerte die gemeinsame Geschäftsführung. Die Firmenanteile wurden bereits 2012 übertragen. Seit Jahresbeginn 2018 führen die Kinder allein, und Renate Pilz sitzt auch nicht im Beirat. „Wir sind ein Tandem, und wir sind beide Industrie 4.0: beide hochintelligent und mit Steuerungsfunktion“, scherzt Thomas Pilz.

Wenn das Unternehmen sein Wachstumstempo beibehält, wird es in zehn Jahren die Umsatzmilliarde knacken. Davon ist Renate Pilz überzeugt. Ihr Sohn ist ebenfalls zuversichtlich, aber er weiß auch, wie schwer es war, erfolgreich zu werden, und dass es jetzt noch schwieriger wird, den Erfolg so deutlich zu vergrößern.

Künftig werde sein Vertrieb nicht mehr nur Hardware verkaufen, sondern vor allem Software und Service. Das sei die Riesenaufgabe in der Digitalisierung und kein leichter Job für seine Schwester als Marketing- und Personalchefin.

„Fragen Sie uns in zehn Jahren. Entweder wir haben die Digitalisierung gemeistert, oder es gibt das Unternehmen nicht mehr“, sagt Thomas Pilz. Sein Ziel: „Das Lebenswerk so lange erfolgreich führen, dass es übergebbar wird.“

Die nächste Generation soll „frei von Zwängen ihre Persönlichkeit entwickeln, eh sie entscheidet“, betont seine Schwester. Sanftem Druck kann man manchmal schwieriger ausweichen als starkem. Vielleicht ist dann ja auch mal die Antwort: Nee, nee ... nee, nee ... ja schon.

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