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Handelskammer feiert 50-jähriges Bestehen Mittelstand zeigt großes Interesse an Indien

Das zunehmende Interesse an Indien schlägt sich in stark steigenden Anfragen potenzieller Investoren bei der Deutsch-Indischen Handelskammer nieder. Im Vorjahr hat sich deren Zahl verdoppelt, in diesem Jahr zog sie erneut um ein Drittel an.
  • Joachim Dorfs und Oliver Müller

BOMBAY. Im Schnitt wirken die über 80 Mitarbeiter der Kammer nun jede Woche bei einer Firmengründung mit. Am Mittwoch feierte die Kammer – mit 6 500 Mitgliedern die größte deutsche Auslandshandelskammer und Indiens mitgliederstärkster Wirtschaftsverband – ihr 50-jähriges Bestehen.

Dazu waren neben Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und seinem indischen Amtskollegen Kamal Nath Spitzenvertreter deutscher und indischer Unternehmen nach Bombay gekommen. Zwei umtriebigen Geschäftsführern verdankt die Organisation ihr Wachstum: ihrem langjährigen Chef Günter Krüger und dessen Nachfolger Bernhard Steinrücke.

Fünf Niederlassungen im ganzen Land, ein Repräsentanzbüro in Deutschland und eine eigene Mitarbeiterin in Brüssel helfen deutschen Firmen bei Indien-Engagements. Kürzlich wurden zudem 16 Repräsentanzen in indischen Provinzstädten wie Baroda, Aurangabad oder Jaipur gegründet.

Mit Initiativen wie einer Lehrstellenlotterie, bei der Ausbildungsplätze in deutschen Firmen an neue Mitglieder vergeben werden, treibt Steinrücke die Expansion voran. Zusammen mit der Deutschen Bank wurde eine kammereigene Debit-Karte eingeführt, eine Kreditkarte soll folgen. Außerdem ist ein Visa-Service für indische Mitglieder geplant.

Dass der Strom deutscher Besucher bald wieder abebbt, erwartet Steinrücke nicht. Allein für November sind zehn deutsche Wirtschaftsdelegationen angekündigt. 2007 wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) anreisen, außerdem mehrere Ministerpräsidenten.

Wirtschaftsminister Glos kündigte an, der Aufbau eines Deutschen Hauses für Mittelständler in Indien sei sehr wahrscheinlich.

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