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Hilfen in Coronakrise Start-up-Verband mahnt Bundesregierung, Zusagen für Milliardenpaket einzuhalten

Das Milliardenpaket für die Gründerszene lässt auf sich warten. Der Bundesverband Deutsche Startups schlägt nun Alarm.
24.04.2020 - 08:38 Uhr Kommentieren
Die Start-ups fordern von der Politik einen Zeitplan für die Hilfsmaßnahmen. Quelle: dpa
Olaf Scholz

Die Start-ups fordern von der Politik einen Zeitplan für die Hilfsmaßnahmen.

(Foto: dpa)

Berlin Die von der Coronakrise geplagte Gründerszene wartet noch immer auf das von der Bundesregierung zugesagte Milliardenpaket. „Während die übrigen Hilfsinstrumente bereits scharf gestellt worden sind, fehlt für die Start-up-Maßnahmen noch immer überhaupt ein Zeitplan“, sagte Christoph Stresing, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsche Startups (BVDS), dem Handelsblatt. „Schnelligkeit ist nun das Gebot der Stunde.“

Sieben von 10 Start-ups bangen einer Umfrage des Verbands zufolge in der Coronakrise um ihre Existenz. „Gerade junge Start-ups, denen sämtliche Kreditaufnahmen und damit alle bestehenden Hilfsprogramme versperrt sind, benötigen schnell die zugesagte Liquiditätsspritze“, sagte Stresing. Die Politik verliere nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, „sondern Deutschland sein vitales Ökosystem.“

Ende März sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) Start-ups zwei Milliarden Euro Hilfe vom Bund zu. Damit erfüllte er Wünsche, die vor allem die im Start-up-Verband versammelten deutschen Frühphasen-Investoren geäußert hatten. Diese fürchten zum einen, dass fest eingeplante Anschluss-Investitionsrunden für ihre Portfolio-Unternehmen ausbleiben könnten, weil sich keine Geldgeber mehr finden.

Das Ministerium teilte auf Anfrage mit, dass die „Arbeiten auf Hochtouren laufen.“ Woran es genau hakt, ließ man offen. Dem Vernehmen nach wollen das Bundesfinanzministerium und das beteiligte Bundeswirtschaftsministerium in der kommenden Woche aber Beschlüsse präsentieren. Offenbar gibt es noch Uneinigkeit darüber, wie die Hilfen finanziert werden sollen.

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