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IASB entscheidet im Oktober Mittelstand fürchtet neue Bilanzregel

In diesem Herbst kommt es zu entscheidenden Weichenstellungen für die zukünftige Kapitalstärke mittelständischer Unternehmen.

HB FRANKFURT. Im Oktober wird sich das International Accounting Standards Board (IASB) mit den von Teilen der deutschen Kreditwirtschaft gewünschten Änderungen befassen, durch die die Belange der Mittelständler berücksichtigt werden sollen.

Im Mittelpunkt steht der internationale Rechnungslegungsstandard IAS 32, der in der bisherigen Form dazu führen würde, dass sich das gesellschaftsrechtliche Eigenkapital von rund 200 000 Personenhandelsgesellschaften und 8 000 Genossenschaften in bilanzielles Fremdkapital verwandeln würde, erläuterte Carl-Friedrich Leuschner vom Genossenschaftsverband DGRV am Mittwoch auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB).

Ein Gutachten der Professoren Jörg Baetge und Hans-Jürgen Kirsch kommt zu dem Ergebnis, dass die negativen Folgen für den Mittelstand schon mit kleinen Änderungen verhindert werden können. Beide Verbände hoffen jetzt, dass möglichst viele Interessensgruppen auf das internationale Bilanzgremium einwirken, damit die Anpassungen berücksichtigt werden. Sonst drohten schlechtere Ratings, höhere Kapitalkosten und eine geringere Kreditvergabe seitens der Banken für den Mittelstand.

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