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In eigener Sache „Ich will euch danken für das hohe Maß an Qualität“ – Handelsblatt erhält Mittelstandspreis

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union hat das Handelsblatt ausgezeichnet. EU-Kommissar Oettinger lobte in seiner Laudatio das hohe Maß an Qualität.
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Günther Oettinger (l.) hielt die Laudatio auf den Preisträger Handelsblatt, Chefredakteur Sven Afhüppe (Mitte) nahm den Preis entgegen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die CDU-Politikerin Julia Klöckner (3.v.r.) und die Unternehmerin Emitis Pohl (3.v.l.). Quelle: Michael Verfürden
Deutscher Mittelstandspreis der MIT

Günther Oettinger (l.) hielt die Laudatio auf den Preisträger Handelsblatt, Chefredakteur Sven Afhüppe (Mitte) nahm den Preis entgegen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die CDU-Politikerin Julia Klöckner (3.v.r.) und die Unternehmerin Emitis Pohl (3.v.l.).

(Foto: Michael Verfürden)

BerlinGünther Oettinger liest vor der Arbeit das Handelsblatt Morning Briefing – jeden Tag. Er fühle sich dadurch nicht nur informiert, sondern auch unterhalten, sagte der EU-Haushaltskommissar am Montagabend im Berliner Allianz-Forum. Dort hat die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union (MIT) das Handelsblatt mit dem deutschen Mittelstandspreis ausgezeichnet.

Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass sich die Programmatik Ludwig Erhards „wie ein roter Faden durch die Berichterstattung“ der Zeitung ziehe. Oettinger betonte in seiner Laudatio aber auch den Qualitätsstandard, den das Handelsblatt mit seiner Berichterstattung setze: „Ich will euch danken für das hohe Maß an Qualität, das ihr Tag für Tag liefert. Für die Zahlen und Fakten. Und für die tiefgründigen Recherchen“, sagte Oettinger.

Der EU-Haushaltskommissar fühle sich mit jeder Ausgabe bereichert – egal ob Print oder Morning Briefing. Das Handelsblatt übernehme eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe in einer Zeit, in der etwa die Lage in den USA zeige, dass es ein Informationsgefälle in der Bevölkerung gebe. „Das gefährdet die Demokratie. Wir müssen Qualitätsjournalismus einfordern, aber auch nutzen und dafür bezahlen“, sagte Oettinger.

Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe zeigte sich zuversichtlich: „Wir sind sicher, dass es in zehn Jahren noch Zeitungen gibt. Die Frage ist, in welcher Darreichungsform.“ Es gehe nun darum, dass man die Anstrengungen aus dem Print-Bereich auch in die digitale Welt übertrage. „Dort können die Texte genauso tiefgründig sein, aber viel schneller“, sagte Afhüppe.

Oettinger lobte, dass das Handelsblatt im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungen ohne nationale Brille, aber dafür mit fundiertem europäischem Hintergrund über Politik und Wirtschaft berichte. „Die Kategorie Gesellschaft des Mittelstandpreises hat mit dem Handelsblatt einen verdienten Preisträger“, fasste der CDU-Politiker zusammen.

Die MIT verleiht den Mittelstandspreis jedes Jahr an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Neben dem Handelsblatt wurde in diesem Jahr auch die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner und die Unternehmerin Emitis Pohl ausgezeichnet.

Klöckner erhielt den Preis in der Kategorie Politik. Sie überzeugte die Jury mit ihrer „geradlinig marktwirtschaftlichen Ausrichtung und ihrem Plädoyer für mehr Subsidiarität statt pauschaler Mehrzuwendungen durch den Bund.“

Die CDU-Politikerin hatte erst Ende August 340 Millionen Euro staatliche Nothilfen für deutsche Bauern angekündigt, die wegen der Dürre besonders große Ernteausfälle haben. Bauernverbände und die Agrarminister der Länder hatten wochenlang auf Finanzhilfen vom Bund gedrängt.

Die Kölner Unternehmerin Pohl kam mit 13 Jahren als Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland. Sie machte sich 2007 mit einer Kommunikationsagentur selbstständig.

Pohl vereint der Jury zufolge unternehmerisches und gesellschaftliches Engagement. Die Jury-Vorsitzende und stellvertretende CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann nannte ihre Biografie ein „beeindruckendes Zeugnis dafür, wie gelungene Integration zu unternehmerischem Erfolg führen kann.“

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