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Ingeborg Neumann Textil-Verbandschefin geht hart mit Wirtschaftsminister Altmaier ins Gericht

Die BDI-Vizin Neumann verlangt vom Wirtschaftsminister bessere Rahmenbedingungen für den Mittelstand. Denn bislang werde er zu wenig wertgeschätzt.
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Die Präsidentin des Gesamtverbands Textil+Mode und BDI-Vizepräsidentin fordert niedrigere Unternehmensteuern und die Abschaffung des Solis. Quelle: dpa
Ingeborg Neumann

Die Präsidentin des Gesamtverbands Textil+Mode und BDI-Vizepräsidentin fordert niedrigere Unternehmensteuern und die Abschaffung des Solis.

(Foto: dpa)

BerlinIn den Mittelstandsverbänden wächst der Unmut über Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). „Man kann nicht immer nur den Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft in Sonntagsreden loben, aber praktisch nichts für bessere Rahmenbedingungen tun: immer mehr Bürokratie, immer mehr Auflagen, wir spüren konkret keinerlei Verbesserungen“, kritisierte ihn Ingeborg Neumann, Präsidentin des Gesamtverbands Textil+Mode und BDI-Vizepräsidentin.

„Wir werden einfach zu wenig wertgeschätzt“, sagte die 61-jährige Unternehmerin der Deutschen Presse-Agentur. Die auf 0,5 Prozent nach unten korrigierte Konjunkturprognose der Bundesregierung sieht Neumann als „Alarmzeichen“: Deutschland sei einer der teuersten Standorte weltweit. „Wir brauchen Entlastungen und weniger Bürokratie“, verlangte sie.

Neumann hatte nach der Wende mehrere Textilbetriebe in Sachsen übernommen. Zu ihrer Peppermint-Gruppe in Berlin zählen sechs Standorte. Sie unterstützt zudem mit zwei Venture-Capital-Fonds Start-ups.

Zu ihrem Unmut beigetragen haben auch Pläne von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) für ein Wertschöpfungskettengesetz, das deutschen Firmen die Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte auch bei Zulieferern aus Entwicklungsländern zuweisen würde. Konkret fordert Neumann niedrigere Unternehmensteuern und die komplette Abschaffung des Solis.

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