KPM-Eigentümer Woltmann Eine Stiftung für die Porzellan-Kultur

Die Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin ist mehr als nur ein Unternehmen. Jörg Woltmann, Bankier und Alleingesellschafter, will nun die Traditionsfirma und die Aufgaben für das Kulturerbe trennen.
Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin blickt auf mehr als 250 Jahre Geschichte zurück. Quelle: Photothek/Getty Images
Traditionsreiches Handwerk

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin blickt auf mehr als 250 Jahre Geschichte zurück.

(Foto: Photothek/Getty Images)

BerlinUnternehmer sind Menschen, die Chancen nutzen, wenn sie sich ihnen bieten. Vor zehn Jahren bekam der Alleininhaber der Allgemeinen Beamten Kasse Kreditbank, die sich heute Allgemeine Beamtenbank nennt, die Chance, die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) in Berlin zu erwerben. Letztlich seien es nur 20 Minuten gewesen, dann habe seine Entscheidung fest gestanden, KPM vor der Insolvenz zu kaufen. Seitdem hat Jörg Woltmann rund 50 Millionen Euro in die Königliche Porzellan-Manufaktur investiert, jeden halben Arbeitstag und so manche schlaflose Nacht. Er hat die Erkenntnis gewonnen, dass „Geld nicht glücklich macht.“ Unternehmer sein schon.

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