Kunden wollen eine komplette Lösung aus Hardware, Software und Services IT-Investitionen sind geleast immer "frisch"

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Viele Anbieter zielen mit ihren Finanzierungsangeboten auf den häufig nicht sehr finanzstarken Mittelstand. Die Sparte Unternehmens- Software des Riesen Microsoft etwa vermittelt Leasing für Soft- und Hardware an mittelgroße und kleine Firmen. Die Verträge mit einer Laufzeit von 36 Monaten haben Null Prozent Zins.

Die Wege, die beim Leasing beschritten werden, sind freilich unterschiedlich. "Big Blue" IBM wickelt die Geschäfte in Eigenregie ab. Ähnlich handhabt es Sun. Andere Firmen wie etwa der Computerbauer Fujitsu-Siemens arbeiten dagegen lieber mit Leasing-Gesellschaften zusammen.

So oder so - die Angebote der IT-Konzerne stoßen auf ein wachsenden Interesse. Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) fand kürzlich in einer Umfrage heraus, dass IT-Infrastruktur hinter dem Leasing-Klassiker Kraftfahrzeuge in der Beliebtheitsskala deutscher Firmen auf Platz zwei steht. Rund 40 Prozent der Befragten leasen bereits Büromaschinen und Kopierer, 30 % mieten auch ihre EDV und Telekommunikationsanlagen.

Immer häufiger verlangen die Unternehmen dabei einen Full-Service-Leasing. Es sollen nicht nur einzelne Geräte oder Computer-Programme gemietet werden, sondern die gesamte IT inklusive Service und Wartung. "Mit dem Leasing für ein Stück Hardware ist es nicht getan. Die Kunden wollen eindeutig eine komplette Lösung, die aus Hardware, Software und Services besteht, aber auch weiter gehende Fragen berührt wie etwa die nach der Entsorgung vorhandener Hardware", berichtet Leuze von IBM.

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