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Leuchtenhersteller Hess will weg von der Börse

Sollte das Unternehmen noch fortgeführt werden, wird es nicht mehr börsennotiert sein – zu gering ist der Wert der Papiere. Schon seit Anfang März werden Hess-Aktien nicht mehr gehandelt.
02.05.2013 - 18:08 Uhr Kommentieren
Ein Gabelstapler vor einer Hess-Werkshalle in Villingen-Schwenningen: Das Unternehmen soll von der Börse genommen werden. Quelle: dpa

Ein Gabelstapler vor einer Hess-Werkshalle in Villingen-Schwenningen: Das Unternehmen soll von der Börse genommen werden.

(Foto: dpa)

Villingen-Schwenningen Der insolvente Leuchtenhersteller Hess will sich von der Börse zurückziehen. Ein Handel mit Hess-Aktien habe keine Zukunft, die Papiere sollten daher vom Markt genommen werden, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Sollte das Unternehmen fortgeführt werden, dann nicht börsennotiert.

Wegen der Insolvenz und der Negativ-Schlagzeilen um das Unternehmen war der Aktienwert zuletzt rapide gesunken. Der Handel mit Hess-Aktien war Anfang März ausgesetzt worden, wenige Wochen später war das Grundkapital aufgebraucht.

Das Familienunternehmen war erst im Oktober 2012 an die Börse gegangen. Anfang des Jahres waren die beiden Vorstände Christoph Hess und Peter Ziegler entlassen worden. Ihnen wird vorgeworfen, Bilanzen für die Jahre 2011 und 2012 gefälscht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie sowie weitere Verdächtige.

Am Donnerstag wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Um die Firma zu retten, hatte Insolvenzverwalter Volker Grub einen Personalabbau angekündigt. Der Standort Löbau mit knapp 100 Mitarbeitern steht ganz auf der Kippe. Villingen-Schwenningen mit rund 140 Mitarbeitern soll gerettet werden. Gespräche mit Investoren laufen, so Grub.

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