Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mittelständler setzen auf Leasing Mieten statt kaufen

Seite 4 von 4:

Vor fünfeinhalb Jahren lagerte Philipp Schröder, Bereichsleiter Finanzen der Weinmann Geräte für Medizin in Hamburg, die Verwaltung der derzeit 56 Pkw und vier Lkw starken Flotte an nunmehr drei Leasinggesellschaften aus.

Diese übernehmen die komplette Wartung und Verwaltung. Kosten hat Schröder hierdurch nicht gespart. Doch auch er hat Liquidität gewonnen. "In den ersten drei Jahren jährlich eine Million Euro", sagt er, "seither rund 600 000 bis 700 000 Euro im Jahr."

Zudem stieg die Qualität des Fuhrparks, weil Schröder die Wagen nun schneller austauscht. Nicht zuletzt sank der Aufwand. "Wir haben eine gute Dreiviertelstelle eingespart", sagt Schröder. Eine Mitarbeiterin auf halber Stelle ist die Schnittstelle zwischen Fahrern und Leasinggesellschaften. "Auf sie können wir nicht verzichten", sagt Schröder, "einfach weil der Umgang mit Full-Service-Leasinggesellschaften nicht jedem Fahrer vertraut ist."

Grundsätzlich ist Schröder zufrieden. Auch wenn er sich vom Service mehr erhofft hatte. "Spätestens wenn Sie vom Außendienst in den Innendienst der Leasinggesellschaft wandern, haben Sie es mit Leuten zu tun, die nur eintippen, was Sie denen sagen", kritisiert er. "Ohne sich die Mühe zu machen, mal zu schauen, ob es mit etwas besserer Ausstattung oder einem anderen Paket nicht auch finanziell oder steuerlich günstiger ginge."

Zu seiner Erleichterung hat Schröder dafür keines der gängigen Probleme, wie zum Beispiel den häufigen Streit über den Restwert bei der Rückgabe der Fahrzeuge. Im Gegenteil. Zur Kontrolle holt er stets ein Dekra-Gutachten ein. Das ergab immer, dass Schröder bei der Rückgabe eigentlich noch mehr hätte zahlen müssen. Bis auf einmal. "Da veranschlagte unser Gutachten plötzlich 400 Euro mehr Restwert als das der Gesellschaft", erinnert er sich. Ein kurzer Briefwechsel und die Sache war geregelt. "Die Gesellschaft hat sich nach unserem Gutachten gerichtet."

Und die 400 Euro erlassen.

Startseite
Seite 1234Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Mittelständler setzen auf Leasing: Mieten statt kaufen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote