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Mittelstand Wenig deutsche Firmen wollen in Innovation investieren

Weniger als ein Drittel der deutschen Unternehmen will einer Umfrage zufolge Geld in Innovationen stecken. Das könnte sich laut Experten rächen.
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Ein Auszubildender arbeitet an einer virtuellen Schweißmaschine. Für die meisten Unternehmen steht die Steigerung der Effizienz im Vordergrund. Quelle: dpa
Virtuelle Schweißmaschine

Ein Auszubildender arbeitet an einer virtuellen Schweißmaschine. Für die meisten Unternehmen steht die Steigerung der Effizienz im Vordergrund.

(Foto: dpa)

Berlin In Deutschland will einer Umfrage zufolge weniger als ein Drittel der Unternehmen Geld in Innovation stecken. Bei kleineren Firmen plant dies in den nächsten drei Jahren sogar nur jeder fünfte Betrieb, wie am Dienstag aus einer Mittelstandsumfrage der DZ Bank unter 800 Unternehmen hervorgeht.

Nur die Hälfte der Firmen will mit Ausgaben in Innovationskraft neue Produkte entwickeln oder neue Geschäftsfelder erschließen. Für 92 Prozent stehe hingegen im Vordergrund, die Effizienz zu erhöhen.

DZ-Bank-Firmenkundenvorstand Uwe Berghaus nannte dies zwar grundsätzlich sinnvoll. „Aber es entsteht der Eindruck, dass im deutschen Mittelstand Innovationen nicht systematisch genug betrieben werden“, betonte der Manager. „Wenn Firmen deswegen den Anschluss an neue Märkte und Produkttrends verpassen, kann sich das rächen.“

Als größtes Hemmnis für mehr Innovation bewerten die Unternehmen laut der Umfrage den Mangel an geeignetem Personal. „Wenn bei zwei Dritteln der Mittelständler die Fachkräfte fehlen, um Innovationen voranzutreiben, leidet ihre Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Berghaus.

Die gute Nachricht der Umfrage sei: Es gebe kaum Unternehmen, die in den nächsten drei Jahren ihre Investitionen insgesamt verringern wollen (sieben Prozent). Alle anderen planen demnach, ihre Ausgaben zu steigern (40 Prozent) oder zumindest konstant zu halten (53 Prozent).

  • rtr
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1 Kommentar zu "Mittelstand: Wenig deutsche Firmen wollen in Innovation investieren"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die state-of-the-art Fortbildung findet in der Unternehmer-Szene nur bedingt statt. Und wenn, dann scheint der Return on Investment äußerst gering zu sein. Nur 13 Prozent der Befragten sagen, dass ihr(e) Organisation/Unternehmen exzellent darin ist, Führungskräfte zukunftsgemäß weiterzuentwickeln. Dieser Befund deckt sich auch mit der kritischen Bewertung der "Leadership-Industry" durch einige Größen der akademischen Führungsforschung, wie Harvard-Professorin Barbara Kellermann oder Stanford-Professor Jeffrey Pfeffer. Wie kann das sein?

    Eine Untersuchung von Bersin by Deloitte zu "High Impact Leadership" zeigt sogar, dass die systematische Verbesserung von Führungsstrukturen und -kulturen oft wesentlich wirksamer ist, als der Besuch von Informations- und Veranstaltungen. So kostet nach einer Studie der Universität St. Gallen/Schweiz das Verharren in den alten Denkstrukturen über 200 Mrd. jährlich an Einnahmen/Umsatzzuwachs, die dann z.B. für die notwendige Modernisierung der (digitalen) Infrastruktur und Umwelt-Investitionen nicht zur Verfügung stehen.

    Eines ist sicher: Wenn wir die digital-technologische Zukunft gestalten wollen, dann muss der Wandel nicht nur schnellstens neue (Umwelt-)Lösungen, digitale Geschäftsmodelle, vernetzte Prozesse und Systeme hervorbringen, sondern zuerst die Transformation in der Denk- und Handlungskultur (DNA-Mindset) in den Köpfen von Führungskräften, Unternehmern, Politikern, Instituten, Kommunen, (Hoch-) Schulen, Verbänden usw. (sog. Doppelte Digitale Transformation nach Schust).

    Lesen Sie mehr dazu in meinem eBook „Führung 5.0: Intelligent vernetzen – unterstützen - entfalten“, das Sie kostenlos unter „Schust“ in dem eVerlag www.bookboon.com herunterladen können. Es ist von der Universität St.Gallen/Schweiz als der herausragende Führungsleitfaden zur Anwendung empfohlen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Prof. Günther H. Schust – München
    Email: [email protected]
    Website: www.human-performance-management.de; www.i-h-h.com

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