Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Angaben des Statischen Bundesamtes Zahl der Pleiten stieg weiter kräftig

Die Zahl der Pleiten in Deutschland ist weiter kräftig gestiegen.

Reuters WIESBADEN. Insgesamt seien im April bei den Amtsgerichten 8759 Insolvenzen gemeldet worden, erklärte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Dies entspreche im Vergleich zum Vorjahresmonat einer Zunahme um 23,7 %. Dabei sei die Zahl der Unternehmenspleiten um acht % gestiegen, die der anderen Schuldner um 37,9 %. Besonders kräftig nahmen demnach die Insolvenzen von Verbrauchern mit 75,3 % und ehemaligen Selbstständigen mit 57,8 % im Vergleich zum April 2002 zu.

Von Januar bis April wurden nach Angaben des Statistikamtes bisher gut 33 137 Insolvenzen gezählt. Das waren 26,1 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Davon entfielen gut 13 357 auf Unternehmen, was einem Zuwachs von neun % entspricht. Die Zahl der zahlungsunfähigen Verbraucher stieg um knapp 71 %, die ehemaliger Selbstständiger um knapp 77 %. Die Gesamthöhe aller offenen Forderungen wird von den Gerichten in den ersten vier Monaten 2003 auf 15,5 Mrd. Euro beziffert - gegenüber 13,7 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite