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Oft fehlt Datenmaterial Ohne Analyse wird es teuer

Kaufkraft, Produktivität, Infrastruktur, Qualifikation der Arbeitskräfte – Kriterien, die etwas über die Güte eines Standortes aussagen, gibt es viele. Im Wettbewerb der Städte, Kreise und Regionen lassen viele Standorte längst ihr eigenes Potenzial analysieren, beispielsweise um sich bei Unternehmen, die sich ansiedeln könnten, ins Gespräch zu bringen.
Auch eine gute Verkehrsanbindung spielt eine große Rolle bei der Standortfrage. FOTO: dpa

Auch eine gute Verkehrsanbindung spielt eine große Rolle bei der Standortfrage. FOTO: dpa

HB FRANKFURT. So hat die Wirtschaftinitiative der Stadt Frankfurt gerade untersuchen lassen, wo die Mainmetropole im Vergleich zu London, Paris und anderen europäischen und internationalen Großstädten steht. Fazit der Untersuchung des Instituts BAK Basel Economics: Die Stadt nutzt ihr Potenzial nicht aus, regional muss das Innovationsklima verbessert werden, von nationaler Seite bremsen Steuerbelastung und Arbeitsmarktregulierung.

Kompetenzfeldentwicklung oder Clusteranalyse heißt es im Fachjargon, wenn Beratungsunternehmen oder Wirtschaftsprüfer für Städte und Regionen ermitteln, mit welchen Strukturen und Spezialisierungen sie zu Wachstumsregionen werden können. Das Prognos-Institut beispielsweise hat vor kurzem im Zukunftsatlas 2006 des Handelsblatts für alle 439 deutschen Kreise und kreisfreien Städte branchenspezifische Wachstumschancen und Entwicklungspotenziale analysiert.

Doch während öffentliche Auftraggeber ihren Standort meist systematisch analysieren, entscheiden Unternehmer noch zu einem großen Teil aus dem Bauch heraus, wo sie eine Filiale oder einen weiteren Produktionsstandort eröffnen, kritisiert Diplom-Kaufmann Henner Lüttich, der mit seinem Unternehmen Contor Firmen und öffentliche Auftraggeber bei der Standortanalyse berät.

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