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RAG-Stiftung Kohlestiftung will 35 Prozent des Vermögens in Mittelstand stecken

Weg von der Chemie, hin zu einer breiteren Aufstellung: Die deutsche Kohlestiftung hält nach Mittelständlern in der gewerblichen Wirtschaft Ausschau, um ihren Anteil an Evonik auf lange Frist zu senken.
Update: 14.12.2013 - 12:48 Uhr Kommentieren
Evonik-Flaggen: Die RAG-Stiftung will sich breiter aufstellen und den Anteil an Evonik verringern. Quelle: dpa

Evonik-Flaggen: Die RAG-Stiftung will sich breiter aufstellen und den Anteil an Evonik verringern.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie deutsche Kohlestiftung will künftig bis zu 35 Prozent ihres Vermögens in die gewerbliche Wirtschaft investieren. „Wir halten nach Mittelständlern in Deutschland, der Schweiz und Österreich Ausschau, die bereits eine starke Position auf dem Markt haben“, sagte der Chef der RAG-Stiftung, Werner Müller, der „Rheinischen Post“.

„Die Industrie-Branchen, in die wir investieren wollen, sollen möglichst weit weg sein von der Chemie. Mit unserer 67,9-Prozent-Beteiligung an Evonik sind wir in der Chemie bereits stark engagiert.“ Das Risiko müsse breiter gestreut werden. Die Stiftung werde auch weitere Evonik-Aktien verkaufen, erklärte der frühere Bundeswirtschaftsminister Müller. „Auf lange Sicht wollen wir den Anteil an Evonik auf gut 25 Prozent senken“, sagte Müller in dem Interview.

Die Stiftung muss ab 2019 die dauerhaften Folgekosten des bis 2018 abgewickelten Steinkohlebergbaus decken. Deshalb ist sie laut Satzung zu einer sicherheitsorientierten Anlage verpflichtet.

Evonik war im vergangenen April nach mehreren vergeblichen Anläufen der Sprung an die Börse geglückt. Damals erreichte die Aktie mit 33,20 Euro auch ihr Jahreshoch. Am Freitag kosteten sie nur noch 27,98 Euro. Die Anleger können aber zumindest auf eine steigende Dividende hoffen. Die RAG-Stiftung hatte im Herbst deutlich gemacht, dass sie auf eine Dividende von einem Euro pro Anteilsschein für 2013 setzt - nach 0,92 Euro je Aktie für das Jahr 2012. Zu den weiteren Großaktionären zählt der US-Finanzinvestor CVC, der rund 18 Prozent hält.

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