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Risikokapitalgeber Acton sammelt 193 Millionen Euro für Start-ups ein

Die Münchener finanzieren das Wachstum von jungen Unternehmen in Europa. Dabei wollen sie vor allem auf Gewinnaussichten achten.
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Risikokapitalgeber Acton sammelt 193 Millionen Euro für Start-ups ein Quelle: Bloomberg
Internetkonferenz „Web Summit“ in Lissabon

Derzeit mangelt es für Risikokapitalgeber nicht an Investitionsmöglichkeiten.

(Foto: Bloomberg)

Lissabon Der Münchener Risikokapitalgeber Acton Capital hat seinen jüngsten, inzwischen fünften Fonds geschlossen. Der Start-up-Finanzierer hat dafür 193 Millionen Euro eingesammelt. Das Geld soll nun in Gründungen vor allem in Europa und Deutschland fließen.

„Wir interessieren uns vor allem für langfristige Geschäftsmodelle, die klar auf dem Pfad zur Profitabilität sind“, sagt Acton-Mitgründer Jan-Gisbert Schultze dem Handelsblatt. Das Closing solle am Mittwoch offiziell verkündet werden.

Acton legt den neuen Fonds 20 Jahre nach der Gründung auf. Die Münchener machten früh als Geldgeber der Samwer-Brüder mit ihrem rasch an Ebay verkauften Online-Auktionshaus Alando auf sich aufmerksam. In den vergangenen Jahren seien vermehrt B2B-Geschäftsmodelle hinzugekommen, sagte Schultze.

Eingesammelt hat er das Geld bei Privatleuten, darunter Gründer aus dem eigenen Netzwerk, sowie bei Family Offices. Dazu kommen Hubert-Burda-Media sowie die Förderinstitutionen European Investment Fund und KfW.

Je Start-up soll der neue, über zehn bis zwölf Jahre laufende Fonds fünf bis 20 Millionen Euro in der frühen Wachstumsphase investieren. Der neue Fonds hat bereits vor dem Closing etwa in die IT-Fachkräfte-Plattform Expertleads investiert.

Details zur Performance der ersten vier Fonds veröffentlicht Acton nicht. Schultze sagte lediglich, drei der bisherigen Fonds gehörten nach US-Standards zum besten Viertel am Markt, der vierte liege im Schnitt. 32 der 40 bislang losgeschlagenen Start-ups seinen noch am Markt aktiv.

Pünktlich zur Ankündigung sind Schultzes Kollegen auf der Internetkonferenz „Web Summit“ in Lissabon unterwegs, um nach Gründern Ausschau zu halten. Derzeit mangelt es nicht an Investitionsgelegenheiten: Acton habe im laufenden Jahr bereits in sechs Start-ups investiert, zwei weitere Deals stünden kurz bevor, sagte Schultze. Die Web-Datenbank „Crunchbase“ verzeichnet für Acton inzwischen 82 Finanzierungsrunden, davon 28 als Hauptinvestor.

Mehr: Noch nie floss mehr Geld in Gründungen in Deutschland. Doch der Fall WeWork hat aufgerüttelt: Experten warnen auch hierzulande vor einer Blase.

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