Schuhhersteller Sioux Auf Kritik folgt die Kündigung

Der deutsche olympische Sportbund hat den Vertrag mit dem Schuhhersteller Sioux fristlos gekündigt – wegen dessen Kritik am Geist der Spiele. Für Chef Lewin Berner eine „krasse Überreaktion“. Doch er hat nun ein Problem.
Bei der Eröffnungsfeier liefen die deutschen Olympioniken um Fahnenträger Timo Boll noch in Lederschuhen von Sioux ein. Quelle: dpa
Deutsche Athleten in Rio

Bei der Eröffnungsfeier liefen die deutschen Olympioniken um Fahnenträger Timo Boll noch in Lederschuhen von Sioux ein.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Antwort folgte prompt: Lewin Berner, 42, Chef der Schuhmarke Sioux, hatte es vor ein paar Tagen gewagt, öffentlich den Ausstieg seines Unternehmens aus dem Olympia-Sponsoring zu begründen. Die Vermarktungstochter des Deutschen Olympischen Sportbunds, die Deutsche Sport Marketing GmbH (DSM), reagierte darauf nun mit einer fristlosen Kündigung des Sponsoring-Vertrags, wie das Handelsblatt erfuhr.

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