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Schwierige Nachfolgeregelungen Wirtschaftsprüfer mit Nachwuchssorgen

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Wie aber sollen Partner einer mittelständischen WP-Sozietät unter diesen Bedingungen noch ihre Nachfolger finden? Mittelstandsexperte Reinhardt rät, den Vorteil der mittleren und kleinen WP-Gesellschaften gegenüber den „Großen“ herauszukehren – nämlich überschaubarere Strukturen und kurze Kommunikationswege. Außerdem stünden durch die zunehmende Globalisierung auch in der mittelständischen Wirtschaft die Mandate der mittelgroßen Prüfungssozietäten denen der großen WP-Gesellschaften an Attraktivität in nichts nach.

Reinhardt schlägt deshalb vor, die „High Potentials“ anzusprechen, die den Nachteil der Größe kennen und den Reiz des Individuellen zu schätzen wissen. Zu finden seien diese in den großen WP- und Unternehmensberatungsgesellschaften sowie in den Stabsabteilungen großer Konzerne. „Die dort tätigen jungen Akademiker sind zugleich daran gewöhnt, hart und ausdauernd zu arbeiten.“ Wichtig seien aber auch Aktivitäten wie der gezielte Kontakt zu den Universitäten, dort möglichst Gastvorlesungen zu halten, um befähigte Studenten kennen zu lernen, Praktika sowie ein gezieltes Management-Nachwuchsprogramm in der eigenen Sozietät anzubieten. Wichtig sei es auch, in der WP-Prüfungskommission der Wirtschaftsprüferkammer mitzuarbeiten. Und nicht zuletzt: Anzeigen in der Fachpresse schalten.

*) Name geändert.

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