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Premium Sicherheitsbranche Security-Diensten gehen die Mitarbeiter aus

Der Security-Markt boomt: Die Umsätze steigen, die Renditen auch. Doch die Branche muss sich wandeln. Denn die Anforderungen der Kunden werden immer höher. Dafür fehlen geeignete Mitarbeiter – und attraktive Gehälter.
05.02.2018 - 10:49 Uhr
Nur ein Prozent der Beschäftigten im Sicherheitsdienst arbeitet als Personenschützer. Quelle: picture alliance / AP Photo
Bodyguard der Kanzlerin

Nur ein Prozent der Beschäftigten im Sicherheitsdienst arbeitet als Personenschützer.

(Foto: picture alliance / AP Photo)

Düsseldorf Auftritt Angela Merkel. Im Hintergrund: ihr Bodyguard. Im schicken Anzug, auffällig unauffällig. Immer bereit, die Kanzlerin zu schützen – notfalls mit dem eigenen Leben. Das ist die romantisierte Vorstellung junger Menschen von der Sicherheitsbranche. Dass Politiker in Deutschland per Gesetz von Beamten des Bundeskriminalamts geschützt werden, schadet der Fantasie kein bisschen. Es gibt zwar Personenschützer in der Sicherheitsbranche, doch deren Anteil an den Aufgabengebieten ist verschwindend gering.

Die Realität ist viel schmuckloser: Wer in der Security arbeitet, tut das meist im Objektschutz, auf Flughäfen, aber auch in Flüchtlingsunterkünften. Die Arbeitszeiten: sieben Tage, täglich zwölf Stunden, im Schichtdienst. An Wochenenden, Weihnachten und Ostern wird gearbeitet. Die Bezahlung: der Mindestlohn zwischen 9,10 Euro und 10,16 pro Stunde, je nach Bundesland.

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