Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Start-up Beekeper Gründer Cristian Grossmann kreiert ein digitales Schwarzes Brett

Das Start-up Beekeeper vernetzt Mitarbeiter, die nicht am Schreibtisch hocken. Das kommt auch bei deutschen Unternehmen gut an.
Kommentieren
Viele Mitarbeiter sind nicht ständig im Büro vor Ort, das sorgt für Kommunikationsprobleme, die Beekeeper lösen will. Quelle: startwerk.ch
Cristian Grossmann

Viele Mitarbeiter sind nicht ständig im Büro vor Ort, das sorgt für Kommunikationsprobleme, die Beekeeper lösen will.

(Foto: startwerk.ch)

Eigentlich wollte Cristian Grossmann eine Karriere in der Biotech-Industrie machen, aber dazu fehlte ihm die Geduld: „Neue Entwicklungen brauchen dort Jahre bis zur Marktreife, aber ich wollte lieber Tempo machen“, sagt Grossmann – und gründete 2012 mit dem Informatiker Flavio Pfaffhauser eine eigene Firma.

Dank der 13 Millionen Euro aus der jüngsten Finanzierungsrunde will Grossmann mit seiner Mitarbeiter-App auch den deutschen Markt erobern. Beekeeper verbindet Mitarbeiter in Unternehmen, die nicht am Schreibtisch vor ihrem Computer hocken. „Wir wollen die Mitarbeiter vernetzen, die von Unternehmen bei der Digitalisierung meistens vergessen werden.“

Die Software kommt beispielsweise in Hotels zum Einsatz, die damit Mitarbeiter über Änderungen auf dem Laufenden halten oder Schichten planen können. „Nicht jeder Mitarbeiter schaut aufs Schwarze Brett“, sagt Grossmann, „aber jeder schaut aufs Smartphone.“

Laut Grossmann kommt die Firma inzwischen bei 500 Unternehmen zum Einsatz. Darunter etwa die schweizerische Post, der Elektronikhändler Mediamarkt oder die Hotelkette Leonardo. „Wir arbeiten seit drei Jahren mit der App, und das Engagement unserer Mitarbeiter ist großartig“, sagt Anke Maas, die Personalchefin von Leonardo in Europa.

Der Beekepeer-Gründer wuchs in Mexiko auf und kam zum Studium in die Schweiz. Das Gründen wurde ihm in die Wiege gelegt: Auch sein Vater hatte sich selbstständig gemacht. Als Jugendlicher half ‧Grossmann ihm bei Computerproblemen.

Eigentlich hatte Grossmann mit seinem Team eine Dating-App entwickelt, mit der Studierende ihrem Schwarm eine Nachricht am virtuellen schwarzen Brett hinterlassen konnten. Daraus entstand die Idee, eine Software für Unternehmen zu zimmern, mit der sich Mitarbeiter ohne Computer leichter erreichen lassen. Zu den Geldgebern zählen der Venture-Kapital-Fonds Atomico von Skype-Gründer Niklas Zennström und die Schweizerische Post.

Handelsblatt Zukunft Mittelstand Newsletter
Startseite

Mehr zu: Start-up Beekeper - Gründer Cristian Grossmann kreiert ein digitales Schwarzes Brett

0 Kommentare zu "Start-up Beekeper: Gründer Cristian Grossmann kreiert ein digitales Schwarzes Brett"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.