Start-up Helpling Rockets Putz-Plattform wirbt zehn Millionen Euro ein

Von Rocket Internet gibt es derzeit eher selten Erfolgsmeldungen: Nun hat die Putz-Plattform Helpling nach Handelsblatt-Informationen zehn Millionen Euro eingeworben - will aber verantwortungsvoll wachsen.
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Seit einigen Monaten vermittelt Helpling auch Handwerker über seine Plattform. Quelle: dpa
Fensterputzer

Seit einigen Monaten vermittelt Helpling auch Handwerker über seine Plattform.

(Foto: dpa)

BerlinDie Berliner Putzkräfte-Plattform Helpling hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie das Handelsblatt erfuhr, hat das Berliner Unternehmen bei seinem bisherigen Investoren weitere zehn Millionen Euro für das weitere Wachstum eingeworben. Die aktuelle Runde wurde von der Asia Pacific Internet Group angeführt, einem Joint Venture des katarischen Telekomkonzerns Ooredoo mit Rocket Internet, dem Start-up-Finanzierer der Samwer-Brüder.

Insgesamt haben Investoren wie Rocket Internet oder Lakestar, der Venture-Capital-Fonds von Klaus Hommels, damit bislang 67 Millionen Euro in das Start-up gesteckt. Helpling vermittelt Putzkräfte und seit einigen Monaten auch Handwerker über seine Online-Plattform an Privathaushalte.

Das sind die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 17: Spotify
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Eines der wertvollsten Start-ups der Welt wird in diesem Jahr wohl die Rangliste verlassen. Der Musikstreaming-Dienst Spotify setzt laut Medienberichten zu seinem seit langem erwarteten Börsengang an. Derzeit wird das Unternehmen aus Schweden mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet, ein Börsengang könnte die Bewertung auf bis zu 20 Milliarden steigern. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 140 Millionen Nutzer insgesamt.

Quelle: WSJ Billion Dollar Club, Januar 2017

Platz 16. Theranos
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Mit nur 19 Jahren gründete Elizabeth Holmes (Bild) im Jahr 2003 die Firma Theranos. Mit einem kleinen Piekser in den Finger sollten innovative Technologien zuverlässige günstige Bluttests liefern. Doch dann wurden immer mehr Probleme mit den Bluttests bekannt. Ergebnisse wurden angezweifelt und letztlich als fehlerhaft zurückgezogen. 2017 konnte Theranos die folgenden Rechtstreite aber beilegen. Die letzte Finanzierungsrunde, die vor dem Skandal stattfand, bewertete das Unternehmen mit 9 Milliarden Dollar.

Platz 15: Stripe
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Die irischen Brüder Patrick (links) und John Collison gründeten 2009 das Start-up Stripe. Die Software-Plattform will Online-Zahlungsabwicklungen erleichtern und verarbeitet jährlich für Unternehmen in 25 Ländern Beträge in Milliardenhöhe. Selbst ist das Jungunternehmen 9,2 Milliarden Dollar wert.

Platz 14: DJI
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Frank Wang hat seinen Kindheitstraum wahr gemacht und sogar noch weiterentwickelt: Als er noch klein war, träumte er von einem Modell-Helikopter - als er einen besaß, crashte er ihn schnell. Doch er hielt an seinem Traum fest und gründete 2006 DJI, ein mittlerweile 10 Milliarden Dollar schweres Unternehmen, das Drohnen herstellt und verkauft. Mehr als 6000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Chinesen.

Platz 13: Dropbox
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Wer hat noch keine Dateien per Dropbox verschickt? Das Start-up bietet eine Freigabe- und Speicherlösung von kleinen und großen Dateien. Drew Houston schrieb 2007 den ersten Softwarecode für Dropbox während einer Busfahrt von Boston nach New York. Mittlerweile nutzen über eine halbe Milliarde Menschen weltweit Dropbox. Das Unternehmen ist derzeit 10 Milliarden Dollar wert. Experten erwarten, dass bald ein Börsengang angekündigt wird.

Platz 12: Lyft
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Der 2012 gegründete Fahrdienst-Vermittler ist der größte Konkurrent von Platzhirsch Uber. Das Start-up ist in rund 300 US-Städten aktiv. Im Oktober 2017 steckte Google eine Milliarde Dollar in das Unternehmen. Damit stieg die Bewertung von Lyft auf 11,5 Milliarden Dollar. Ein Börsengang wird in diesem Jahr erwartet.

Platz 11: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz Flipkart ist das indische Pendant zu Amazon. Binny Bansal (rechts, mit Microsoft-Chef Satya Nadella) und Sachin Bansal arbeiteten vor der Gründung für den heutigen Konkurrenten Amazon, wollten dann aber eine E-Commerce-Webseite für Inder gründen. Indische Unternehmen investierten bereits drei Milliarden Dollar in das Start-up, das mittlerweile 11,6 Milliarden Dollar wert ist.

Die aktuelle Kapitalspritze ist deutlich bescheidener als Helplings letzte Finanzierungsrunde im März 2015, als das Unternehmen rund 45 Millionen Euro einwarb. Allerdings wurde ein Teil dieses Geldes in eine aggressive Expansion gesteckt, die wenige Monate später mit dem Rückzug aus mehreren Auslandsmärkten und der Entlassung von einem Fünftel der damaligen Belegschaft endete.

Inzwischen ist Helpling auf neun Märkten aktiv, vor allem in Europa, aber auch Australien und Singapur. Inzwischen nähere man sich der Profitabilität, sagt Helpling-Chef Benedikt Franke dem Handelsblatt. Im Sommer wolle man in drei der neun Märkte schwarze Zahlen schreiben, darunter Deutschland. Der Umsatz des Unternehmens wachse jeden Monat um einen zweistelligen Prozentsatz.

Auch Handwerker sollen vermittelt werden
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