Stihl-Chef Bertram Kandziora „Amerika greift in einen verrosteten Werkzeugkasten“

Stihl-Chef Bertram Kandziora sieht in Trumps Abschottungspolitik kein Zeichen von Größe. Im Interview spricht er über die Produktion des Motorsägenpioniers in den USA, den nicht „kostenoptimalen“ deutschen Standort und seinen smarten Garten.
„Mein eigenes Haus ist voll vernetzt, inzwischen auch mit dem Garten.“ Quelle: picture alliance/dpa
Stihl-Chef Kandziora mit Motorsäge

„Mein eigenes Haus ist voll vernetzt, inzwischen auch mit dem Garten.“

(Foto: picture alliance/dpa)

Bertram Kandziora hat zum Gespräch in der Waiblinger Zentrale das „Time Magazine“ mitgebracht – mit acht Seiten Weihnachtswerbung für Stihl. „Wählen Sie ein Geschenk, das schwer einzupacken ist“ – abgebildet eine Säge, eine Heckenschere und ein Trimmer. Mit Humor nahm der Weltmarktführer für Motorsägen zuvor schon im „Wall Street Journal“ die hart umkämpfte US-Wahl werblich auf die Schippe: „One thing all of us can agree on“. Darunter ein Mann mit Cowboyhut und Stihl-Säge. Der Mittelständler traut sich was in den USA und im Interview. Deutliche Worte in Richtung Trump.

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