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Der Streit zwischen den Wirtschaftsverbänden eskaliert: Während BDI-Chef Keitel für die Rettung des Euro Position bezieht, werfen ihm die Familienunternehmer „schlechten Stil“ vor. Deutschland sei kein „Ablass-Sünder“.

Kommentare

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  • Liebe Leute, es geht beim EURO und der EUROKRISE nicht um Geld. Geld ist ein Organisationsmittel, mehr nicht. Lest den Lissabonvertrag und die Meinungen der Staatsrechtler dazu, lest den ESM-Vertrag.

    Worum es hier geht ist ein Systemwandel. Es geht um Macht. Es geht um die Schaffung eines zentralistischen, undemokratischen, totalitären europäischen Superstaat als Zwischenstufe zur ebenfalls totalitären Weltregierung.

    Heil EUdSSR!

  • Anläßlich der Übergabe einer Verfassungsbeschwerde durch die Professoren Hankel, Nölling, Schachtschneider, Starbatty und Dr. Bandulet findet am Samstag (30.06.) ab 12:00h in Karlsruhe (Friedrichplatz) eine medial begleitete Kundgebung statt.

    Eine gute Gelegenheit dem Kläger-Kreis dezidierte Fragen zum Konstrukt ESM und den Euro-Rettungsmaßnahmen zu stellen.

    weitere Infos ab morgen [27.06.] zeitgleich mit den Presseinformationen hier verfügbar:
    http://fortunanetz-forum.xobor.de/t14f2-EFSF-ESM.html

    Ich werde ganz sicher dabei sein.

  • Ich kann Herrn Goebel und Herrn Hennerkes in ihrer Analyse nur voll zustimmen. Mir fehlen in den Kommentaren allerdings die Lösungsansätze!

    Griechenland hat als Staat und Wirtschaft innerhalb der EURO-Gruppe ein so minimales Gewicht, dass mir die Zuspitzung der EURO-Krise im Augenblick nicht wirklich plausibel ist. Es sind genau diese beschriebene keynesianisch orientierten angelsächsichen Ökonomen, die eine Krise erst herbei reden oder vielleicht sogar hierauf eine Wette im Feuer haben.

    Das eigentliche Problem der Krise ist wohl eher die Entfernung der Realwirtschaft von der Finanzwirtschaft. Hier gilt es effizienter - notfalls auch frontal gegen die USA und England - Europäische Interesssen durch zu setzen.

    Vergleicht man Wirtschaftleistung, Staatsverschuldung, Wettbewerbsfähgikeit, Aussenhandel, Innovation und Arbeitslosenzahlen zwischen der Gruppe der EURO-Staaten und den USA, dann müsste die USA längst ihren Bankrott erklärt haben. Aber warum ist das nicht so?

    Wir haben sicherlich innerhalb der EURO-Länder eine Menge an Problemen, die gelöst werden müssen. Dass sind nicht nur die unterschiedlichen Sozialstandards, die Immobilienblase in Spanien und das leidige Steuerproblem in Italien und Griechenland. Das sind auch grundlegende demokratische Probleme der Europäischen-Gemeinschaft. Das diese aber den EURO ins Trudeln bringen können, kann ich nicht glauben.

    Wir schaffen es im EURO-Raum noch nicht einmal, die Institute außen vor zu halten, die maßgeblich für die durch Spekulation verursachten Schäden verantwortlich sind. Hier ist auch mein Ausdrücklicher Vorwurf an die Deutsche Wirtschaft. Wer Goldman-Sachs und Co. selber füttert muss sich nicht wundern, wenn die in etwas schlechteren Zeiten gegen einen selbst spekulieren.

    Ps. Ich weiss leider nicht was der Schweiz-Kommentar hier soll? Ich gehe davon aus, dass der Kommentator seinen Eintrag nicht ernst gemeint hat? Die "Beste Volks wirtschaft der Welt" ist mit dem Scheitern des EURO tot!

  • Warum ich die Schweiz so liebe.

    zitiere:

    "Niemand mit allen Tassen im Schrank will in die EU

    EU-Kritische Töne aus der Schweiz: In einem Gespräch mit der Wochenzeitung "Zeit" sagte der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer: "Europa hat seinen Höhepunkt überschritten."

    In der Schweiz wolle "niemand mehr, der noch alle Tassen im Schrank hat, in die EU. Dieses Staatenbündnis hat stark an Glaubwürdigkeit verloren."

    Des Weiteren sagte der Bundesrat der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei: "Wir sind die beste Volkswirtschaft der Welt. Die Leute bewundern unsere Demokratie, wir sind ein Land mit vielen Tugenden. Wir sind eigentlich das Zukunftsmodell."

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106645167/Niemand-mit-allen-Tassen-im-Schrank-will-in-die-EU.html

    Hallo Frau merkel, das sollten sie mal schäuble zu lesen geben und sich den Artikel übers Bett hängen.

  • Hier noch ein interessanter Beitrag:

    http://www.propagandafront.de/1118660/schuldenkrise-warum-deutschland-das-erste-land-sein-wird-das-aus-dem-euro-aussteigt.html

  • Herr Keitel steht zu seiner Klientel. Leider können wir das von unseren Politikern nicht behaupten. Deutschland wird durch die KMU getragen, nicht durch die Großindustrie. Diese schafft zwar auch viele Arbeitsplätze und verdient prächtig am Export - aber was nutzt uns das, wenn Steuern von diesen Unternehmen fast gar nicht und die Exporte vom deutschen Steuerzahler selbst finanziert werden müssen.

    Die Banken haben 3 mal so hohe Schulden wie die Staaten und auch das sollen wir finanzieren.
    Also alles zugunsten der Hochfinanz und Großindustrie!

    Jeder Politiker, der den ESM unterschreibt, beheht Verrat an der eigenen Bevölkerung. Das ist doch ein Putsch gegen das eigene Volk. Boehringer hat mit diesem Satz den Nagel auf den Kopf getroffen.

  • @SayTheTruth

    Weiteres Beispiel, wie sich unsere Polit-Pappnasen verschaukeln lassen

    Athen liess seine Beamten durch die Hintertür wieder rein

    Link hier:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Athen-liess-seine-Beamten-durch-die-Hintertuer-wieder-rein/story/31878314

  • EGOISTISCHE KLIENTELPOLITIK Teil 2
    Die Stellungnahme Keitels ignoriert vollkommen die wahren Verhältnisse in unserem Land und setzt sich rücksichtslos über die wahren Verhältnisse "jedes Einzelnen" hinweg. Sie behauptet „Jeder Schritt zurück in der europäischen Integration würde unkalkulierbare Risiken für die wirtschaftliche und politische Stabilität bedeuten.“. Ein Herr Keitel ignoriert damit völlig, dass der Euro selbst, ein unkalkulierbares Risiko darstellt; nicht nur für die Deutsche GESAMT-Wirtschaft, sondern für GESAMT-DEUTSCHLAND. Exorbitant steigende Schuldenstände, entstanden durch eine übereilte und unqualifizierte Politik der „Rettungsschirme“ mir ihrer konsekutiven sozialen Sprengkraft, ignoriert Keitel völlig.
    Keitels indirekte Kritik an der „Berliner Erklärung“ ist daher nicht zielführend und fachlich nicht im Mindesten haltbar. Sie zeugt von einer lobbyistischen und egoistischen Denkweise, die sich radikal über die Interessen des Landes und der Gesamtwirtschaft hinweg setzt.

  • EGOISTISCHE KLIENTEL-POLITIK Teil 1

    Tja, was soll man dazu sagen, wenn der Vorsitzende des einflussreichsten Wirtschaftsverbandes unseres Landes in seinem offenen Brief einen solchen Unsinn verbreitet?
    Keitel vertritt zu einseitig die Interessen der Exportindustrie und betreibt damit offensichtlich eine rücksichtslose Klientelpolitik im Sinne der Deutschen Exportindustrie. Die Bedürfnisse des Deutschen Mittelstandes, der Deutschen Binnenwirtschaft und der Deutschen Arbeitnehmer werden schamlos übergangen; ja mit keinem Wort erwähnt.
    Die Erkenntnis, dass der Euro für die schwächeren Volkswirtschaften der Südländer offensichtlich zu stark ist und deren Möglichkeiten, Fehl-Allokationen regulativ entgegen zu steuern, zu stark beschneidet, scheint Herrn Keitel gänzlich zu fehlen. Er zeigt damit ein mangelndes Gespür für die berechtigten Interessen und Notwendigkeiten der Europäischen Partner im Süden der EU.
    Darüber hinaus scheint er auch weiterhin die Vernachlässigung der Deutschen Binnenwirtschaft mit konsekutiver Auszehrung der Konsumkraft der Deutschen völlig zu ignorieren. Auch scheinen Keitel die katastrophalen Verhältnisse von immer mehr Kommunen des Landes, begründet durch eine exponentielle Staatsverschuldung, nicht im Geringsten zu stören. Die Erkenntnis, dass die „erheblichen Vorteile der deutschen Wirtschaft durch die Gemeinschaftswährung“, dem Deutschen Steuerzahler durch steigende Schuldzinsen immer mehr steuerliche Lasten zumuten, fehlt einem Herrn Keitel völlig. Dennoch behauptet er forsch „Die langfristige Sicherung der Währungsunion liegt im elementaren Interesse jedes Einzelnen von uns“; er ignoriert also völlig, die Tatsache, dass der Deutsche Steuerzahler diese "langfristige Sicherung der Währungsunion" teuer zu bezahlen hat und will uns dann auch noch erzählen, dass dies "im elementaren Interesse jedes Einzelnen von uns" läge; das ist an Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten.

  • Keitel handelt vollständig verantwortungslos gegenüber unserer Volkswirtschaft und ihren Bürgern. Keitel steckt bis zum Hals in Merkels Ar***. In solch einer Position ist Denken natürlich schwierig bis unmöglich.
    Merkel, der irre EU Ideologe Schäuble und das parlamentarische Stimmvieh hintergehen die Interessen des deutschen Volkes so systematisch, undemokratisch und perfide, dass es mir die Sprache verschlägt. Am meisten widert mich deren gigantische Verlogenheit an, mit der ich als Bürger ständig für vollständig dumm verkauft werde. Ich bin zarte 34 und habe so einen krassen Verrat am Fleiss und der Arbeitsleistung deutscher Bürger und die vollständige Aufgabe deutscher Interessen noch nie erlebt. Das werde ich Merkel & Schäuble nicht verzeihen. Schäuble & Merkel sind für Ihr Verhalten zur Rechenschaft zu ziehen - auch wenn das länger gehen sollte. Als fassungsloser Bürger seine letzten Hoffnungen auf das politische Gericht BVerfG zu setzen, halte ich angesichts von Vosskuhle & Co und der bisher schon geduldeten Verfassungsbrüche für schlicht treudoof.
    Kurzfristig kann uns nur Gauck vor dem ESM-Wahnsinn retten. Langfristig müssen wir Bürger uns gegen Brüssel und die eigene Polit-Kaste selber helfen.

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