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Studie Aktienperformance Familienunternehmen punkten an der Börse

Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Aktienperformance europäischer und amerikanischer Firmen analysiert, bei denen mehr als zehn Prozent des Kapitals in der Hand einer Familie als Großaktionär liegen. Ergebnis: Diese Konzerne erreichen an der Börse langfristig höhere Renditen und höhere Erträge als Unternehmen mit zersplitterter Aktionärsstruktur.

HB DÜSSELDORF. Die Analysten untersuchten die Wertentwicklung dieser Aktien von 1996 bis 2006 und verglichen sie mit dem Gesamtsektor je nach Branche. Im Schnitt lag die Performance bei europäischen Firmen mit Familieneinfluss jedes Jahr um acht Prozentpunkte höher als der Branchensektor. Die Untersuchung in den USA habe zu ähnlichen Ergebnissen geführt, heißt es in der Studie der Bank.

Zu den familiendominierten Unternehmen zählt die Credit Suisse beispielsweise die Schweizer Swatch Group, den italienischen Autohersteller Fiat, den spanischen Modekonzern Inditex und die französische L’Oreal-Gruppe. Aus Deutschland waren Konzerne wie Porsche, Puma, BMW und Henkel dabei.

Als Grund für die bessere Performance nannten die Analysten die längerfristige Strategie, die Unternehmen auf Grund ihres Familieneinflusses hätten. „Im Gegensatz zu Konzernen mit einer sehr breiten Aktionärsbasis konzentrieren sich diese Firmen weniger auf die nächsten Quartalsergebnisse“, heißt es in der Untersuchung. „Sie können daher auch Strategien umsetzen, die auf langfristigen Wertzuwachs ausgerichtet sind.“ Weil die Beteiligungen wesentlicher Teil des eigenen Vermögens seien, setzten sich die Familien gründlicher mit der Unternehmensführung auseinander.

Den positiven Einfluss von Familienaktionären auf die Wertentwicklung von Aktien hatte vor wenigen Jahren auch eine Vergleichsstudie der Hypo-Vereinsbank belegt.

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