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Studie zu Start Ups Deutsche trauen sich nicht ans Gründen

Die Zahlen sprechen für sich: Vor zehn Jahren suchten fast doppelt so viele angehende Firmengründer Beratung für ihr Start Up wie heute. Der Industrie- und Handelskammertag sieht eine wahre Gründungsmisere aufziehen.
25.05.2015 - 16:17 Uhr 1 Kommentar
Sie gelten als Inbegriff der zeitgenössischen Gründeraktivitäten: Rocket Internet mit seinem Hauptsitz in Berlin. Doch innovative Unternehmungen wie der Inkubator für Internetfirmen werden laut DIHK immer seltener. Quelle: dpa
Im Herzen der digitalen Gründerszene

Sie gelten als Inbegriff der zeitgenössischen Gründeraktivitäten: Rocket Internet mit seinem Hauptsitz in Berlin. Doch innovative Unternehmungen wie der Inkubator für Internetfirmen werden laut DIHK immer seltener.

(Foto: dpa)

Berlin Die Wirtschaft beklagt eine Gründungskrise in Deutschland. Nach Daten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nimmt die Bereitschaft zur Gründung eines eigenen Unternehmens immer mehr ab, wie die Tageszeitung „Die Welt“ (Dienstag) berichtet. Die Zahl der Beratungsgespräche bei den Kammern sei 2014 um drei Prozent auf 227.703 zurückgegangen, der vierte Rückgang in Folge und ein neuer Negativrekord, schreibt das Blatt unter Berufung auf den „Gründerreport 2015“ des DIHK.

Deutschland steckt in einer Gründungsmisere“, zitiert die Zeitung DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Vor zehn Jahren habe es noch rund 406.000 solcher Gründungsgespräche gegeben, 2011 noch 361.000. Neben der demografischen Entwicklung und der guten laufenden Konjunktur macht Schweitzer auch die Bundesregierung für den Gründermangel verantwortlich. Die derzeitige Wirtschaftspolitik sei „alles andere als Werbung für Unternehmensgründungen“, sagte Schweitzer und nannte unter anderem den Mindestlohn, das Entgeltgleichheitsgesetz und Regulierungen bei der Zeitarbeit.

Einziger Hoffnungsschimmer sind laut DIHK Gründer mit Migrationshintergrund: Fast jeder fünfte Gründer (19 Prozent) in der IHK-Gründungsberatung hat mittlerweile ausländische Wurzeln - ein Plus um fünf Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2007. Die Migranten zeigten sich gut vorbereitet und wollen rasch im Markt Fuß fassen, sagte Schweitzer. Allerdings sähen 78 Prozent der IHK-Gründungsberater „Qualifikationsbedarf beim kaufmännischen Handwerkszeug“ wie Kostensteigerungen oder Planrechnungen. Fast 70 Prozent der Migranten müssten zudem ihre Sprachkenntnisse verbessern.

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    1 Kommentar zu "Studie zu Start Ups: Deutsche trauen sich nicht ans Gründen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • In welchen Branchen gründen denn Migranten neue Firmen?

      Geht es da eher in Richtung ambulanter Einzelhandel und Fast Food oder in Richtung High Tech und IT?
      Vielleicht könnten Sie darüber mal weiter berichten und mehr Hintergrundinformationen bringen

      Vielen Dank!

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