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Tobias Bahnemann Dieser Start-up-Gründer lässt Maschinen wie Fledermäuse sehen

Feinere Sinnesorgane für Autos, Maschinen und Roboter: Das Münchener Start-up Toposens bringt einen neuen 3D-Ultraschall-Sensor auf den Markt.
05.06.2018 - 06:37 Uhr Kommentieren
„Wir haben die Marktreife erreicht.“ Quelle: Toposens
Tobias Bahnemann

„Wir haben die Marktreife erreicht.“

(Foto: Toposens)

Tobias Bahnemann zieht einen rechteckigen, schwarzen Gegenstand aus seiner Hosentasche, nicht größer und schwerer als eine Streichholzschachtel. „Kommt direkt aus dem 3D-Drucker“, sagt er. Es handelt sich dabei um den Prototyp eines Sensors, genauer gesagt: eines 3D-Ultraschall-Sensors.

Ob autonomes Fahren, Industrie 4.0 oder Robotik – Sensoren sind die Sinnesorgane jedes Autos, jeder Maschine, jedes Roboters. Darin sieht Bahnemann seine Chance. Er ist Geschäftsführer von Toposens. Das Münchener Start-up hat der 29-Jährige, der vorher für die Rocket-Internet-Tochter Lendico arbeitete, Ende 2014 gegründet.

Zusammen mit zwei Entwicklern, die jahrelang an „TS Alpha“ getüftelt haben. So heißt der Sensor, den Kunden ab dem heutigen Dienstag in großen Stückzahlen für einen niedrigen dreistelligen Betrag bestellen können.

Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Sensoren: „TS Alpha“ liefert ein detailliertes Abbild der unmittelbaren Umgebung, „in Echtzeit“. Der Sensor sendet Ultraschallwellen aus, die von Objekten und Personen reflektiert werden. Ganz wie eine Fledermaus.

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Standort erkennen

    Experten wie der Fraunhofer-Forscher Harald Neubauer sind angetan: „Solche Sensoren helfen, auch kleine Gegenstände zu erkennen.“ Wichtig für das autonome Fahren. Aber auch für die Fabrik der Zukunft, wo Roboter flexiblere und diffizilere Aufgaben übernehmen sollen.

    Auch deutsche Autobauer finanzieren

    Finanziert hat sich Toposens vor allem über Entwicklungsprojekte, etwa mit deutschen Autobauern. Mit der Serienproduktion, die nicht der 3D-Drucker, sondern ein bayerischer Elektronikhersteller übernimmt, beginnen die Monate der Wahrheit.

    Bald will Bahnemann eine große Finanzierungsrunde starten: Zehn Millionen Euro Wachstumskapital sind sein Ziel. Dafür müssen die Zahlen stimmen. „Wir wollen ein relevanter Player in der Autoindustrie werden. Das schafft man nicht mit niedrigen Millionenbeträgen“, sagt er. Zwei andere Sensorik-Start-ups haben es vorgemacht: Blickfeld und Konux sammelten 3,6 Millionen beziehungsweise 16 Millionen Euro ein.

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