Tönnies gegen Tönnies Kläger Robert Tönnies muss nachbessern

Im Streit um die Führung des Fleischkonzerns Tönnies muss Kläger Robert Tönnies seine Argumentation gegen seinen Onkel Clemens besser belegen. So fordert es das Landgericht Bielefeld.
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Streiten sich vor Gericht um die Führung des Fleischkonzerns: Clemens (l.) und Robert Tönnies. Quelle: dpa
Clemens und Robert Tönnies.

Streiten sich vor Gericht um die Führung des Fleischkonzerns: Clemens (l.) und Robert Tönnies.

(Foto: dpa)

BielefeldIm Führungsstreit beim Fleischriesen Tönnies sieht das Landgericht Bielefeld noch eine Reihe offener Fragen.

Das Gericht forderte den gegen Firmenchef Clemens Tönnies klagenden Mitbesitzer Robert Tönnies am Montag auf, seine Argumentation besser zu belegen. Robert Tönnies verlangt von seinem Onkel Clemens Tönnies einen 5-Prozent-Anteil am größten deutschen Fleischkonzern zurück.

Bekäme er recht, würde Robert Tönnies die Mehrheit übernehmen.

Robert Tönnies bestreitet, dass der 1994 verstorbene Firmengründer Bernd Tönnies seinem Bruder Clemens die Übertragung des 5-Prozent-Anteils versprochen hat. Bernd Tönnies ist der Vater von Robert. Die 9. Zivilkammer ist bislang noch nicht davon überzeugt, dass es das Übertragungsversprechen nicht gegeben habe.

Fortgesetzt werden soll das mündliche Verfahren am 20. April. Bis zum 9. März können die Anwälte von Robert Tönnies jetzt nachbessern.

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