Trailer-Hersteller Kögel feiert seine zweite Wiederauferstehung

Der bayerische Lkw-Trailer-Hersteller Kögel und einstige Branchenführer hat einen tiefen Fall und zwei Insolvenzen hinter sich. Auf der Messe IAA Nutzfahrzeuge, die heute in Hannover beginnt, nimmt Kögel einen neuen Anlauf. Der Eigner hat große Pläne für das dritte Leben des Unternehmens.
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HANNOVER. Kögel, das ist in der Lkw-Branche ein großer Name. In den 90er-Jahren war das damals noch börsennotierte Unternehmen Europas Nummer eins unter den Herstellern von Lastwagen-Trailern und-Anhängern. Zwei Insolvenzen später nutzt Alleingesellschafter Ulrich Humbaur die diesjährige Branchenmesse IAA Nutzfahrzeuge, um einen weithin hörbaren Startschuss für den Neubeginn zu geben.

Humbaur macht die Eigentümer und deren Missmanagement für die beiden Insolvenzen verantwortlich. Anfang 2004 war Kögel zum ersten Mal das Geld ausgegangen. Die Mitarbeiter durchleben seitdem ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst übernahm Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz aus Neu-Ulm. Er zerschlug das Unternehmen und nach wenigen Monaten übernahmen der Finanzinvestor Schoeller Metternich Beteiligungen und EM.TV-Gründer Thomas Haffa.

Kögel war zunächst "erfolgreich wie ein junges Startup-Unternehmen", berichtet Geiwitz. Der Umsatz stieg von rund 200 Mio. Euro im Jahr 2004 innerhalb von drei Jahren auf 450 Mio. Euro. Noch 2008, wurde das Unternehmen aus dem bayerischen Burtenbach von der Zeitschrift Impulse zum "Turnarounder des Jahres" gekürt.

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