Trotz internationaler Krisen Wo der Mittelstand 2017 wachsen will

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Die wichtigsten Wachstumsmöglichkeiten
Deutschlands erfolgreichste Mittelständler
30_Schmalz
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Platz 30: J. Schmalz GmbH

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 71,1 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 21,1 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 9,4 Prozent

Die Unternehmensberatung Munich Strategy Group (MSG) hat die Mittelständler mit dem größten Wachstum bei Umsatz und Erträgen in den letzten fünf Jahren gekürt. Platz 30 geht an J. Schmalz GmbH aus Glatten in Baden-Württemberg. 1910 als Rasierklingenfabrik gegründet, gilt das Unternehmen mittlerweile als Spezialist für Vakuumtechnologie.

Quelle: Munich Strategy Group: "TOP 100 Ranking des Mittelstands 2014 - Deutschlands Wachstums-und Ertragsstars"

Für ihr jährliches Unternehmensranking hat die Unternehmensberatung MGS rund 3.300 Mittelständler mit Umsätzen von 15 bis 400 Millionen Euro analysiert, um daraus die wachstums- und ertragsstärksten Unternehmen herauszufiltern.
Das Ranking ergibt sich aus einem Score, der sich aus durchschnittlicher Ertragsquote und durchschnittlichem Umsatzwachstum im Zeitraum 2009 bis 2013 ergibt. Beide Indikatoren werden gleich gewichtet und ergeben addiert den Gesamtscore.

29-Duoplast
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Platz 29: Duo Plast AG

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 44,7 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 12,6 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 16,1 Prozent

Die Duo Plast AG kommt im MGS-Ranking auf Rang 29. Der Hersteller von Stretch-, Dehn- und Wickelfolien produziert an zwei Standorten in Hessen und Thüringen.

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Platz 28: Vemag Maschinenbau GmbH

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 76,7 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 16 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 11,7 Prozent

Die VEMAG Maschinenbau GmbH stellt Maschinen und Geräte für die Nahrungsmittelindustrie Handwerk her. Dazu zählen Würstchenfüller und Teigportionierer. Einen Schwerpunkt bildet hier die Entwicklung eines Convenience Systems, das dem Anwender ein flexibles System zum Portionieren und Formen von Produkten bietet.

27_Busch
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Platz 27: Busch-Holding GmbH

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 391,717 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 13 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 15,3 Prozent

Busch Vakuumpumpen und Systeme ist einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Gebläsen und Verdichtern weltweit mit mehr als 2600 Mitarbeitern. Nach eigenen Angaben warten Servicetechniker und Ingenieure des baden-württembergischen Unternehmens Vakuumsysteme auf der ganzen Welt – „von der Offshore Ölgewinnung in der Arktis bis hin zur Lebensmittelverpackung in Patagonien“.

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Platz 26: Hawe Hydraulik SE

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 317.2 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 21 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 9,8 Prozent

Der 1949 gegründete Hydraulikhersteller Hawe beschäftigt heute rund 2.100 Mitarbeiter in Deutschland und im Ausland. Im MGS-Ranking belegt das inhabergeführte Familienunternehmen aus Bayern Rang 26.

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Platz 25: Flyeralarm

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 258,8 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 20,2 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 10,2 Prozent

Flyeralarm wurde 2002 gegründet und ist auf den Vertrieb von Druckprodukten und Werbetechnik spezialisiert. Das Würzburger Unternehmen zählt zu den führenden Onlinedruckereien.

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Platz 24: Vapiano SE

Umsatz im Geschäftsjahr 2012/2013: 135 Millionen Euro

durchschnittliches Umsatzwachstum von 2008 bis 2012/2013: 19,3 Prozent

durchschnittliche Ertragsquote von 2008 bis 2012/2013: 10,5 Prozent

Systemgastronom Vapiano kommt im Mittelstandsranking von MGS auf Rang 24. Mit ihrem Selbstbedienungskonzept ist die mediterrane Restaurant-Kette seit 2002 zu einem weltweiten Erfolg geworden. Heute gibt es rund 150 Vapianos in 29 Ländern auf fünf Kontinenten.

Über alle sechs betrachteten Märkten waren in den letzten zwölf Monaten rund ein Drittel der Unternehmen von Zahlungsausfällen betroffen. Daraus resultierten im Durchschnitt Abschreibungen in Höhe von 210.000 EUR je Unternehmen.

In Deutschland waren mit 43 Prozent zwar deutlich mehr Unternehmen betroffen, jedoch lagen die Abschreibungen auf Zahlungsausfälle mit durchschnittlich knapp 36.000 EUR im befragten Panel deutlich niedriger. Allerdings wussten weitere 24 Prozent der Unternehmen nicht, wie hoch der entstandene Schaden tatsächlich war. Sieben Prozent der Zahlungsausfälle betrafen Forderungen von 100.000 EUR und mehr.

Die wichtigsten Wachstumsmöglichkeiten

USAIrlandGB
1. 23%: Soziale Medien25%: Entwicklung neuer
Produkte und
Dienstleistungen
20%: Entwicklung neuer
Produkte und
Dienstleistungen
2. 14%: Akquisition anderer Unternehmen13%: Soziale Medien11%: Soziale Medien
3. 12%: Entwicklung neuer Produkte
und Dienstleistungen./
digit.Technologie
(ohne soziale Medien)
12%: Digitale Technologie
(ohne soziale Medien)
10%: Digitale Technologie
(ohne soziale Medien)
DeutschlandPolenHongkong
1.30%: Entwicklung neuer
Produkte und
Dienstleistungen
60%: Akquisition anderer
Unternehmen
35%: Entwicklung neuer
Produkte und
Dienstleistungen
2.18%: Digitale Technologie
(ohne soziale Medien)
20%: Entwicklung neuer
Produkte und
Dienstleistungen
23%: Internationaler Handel
3.11%: Internationaler Handel8%: Internationaler Handel10%: Soziale Medien

Andreas Dehlzeit ordnet ein: „Zahlungsausfälle sind für alle Unternehmen ärgerlich, in manchen Fällen aber sogar existenzbedrohend. Zwölf der von uns befragten Unternehmen gaben an, dass Zahlungsausfälle ihr Wachstum sogar negativ beeinflusst hatten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen oder Start-ups können durch den Ausfall vermeidlich kleiner Forderungen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Die Zahlen des Global Business Monitor verdeutlichen das Ausmaß des Risikos, als Unternehmen davon betroffen zu sein.“

Über die Studie Global Business Monitor

Für den Global Business Monitor wurden weltweit über 1200 kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) aus den Sektoren Handel, Bau, produzierendes Gewerbe, Logistik und Dienstleistungen befragt. Die Studie wurde in Deutschland, den USA, Großbritannien, Irland, Polen und Hong Kong im Auftrag von Bibby Financial Services in Form von telefonischen Interviews erhoben. Pro Land nahmen etwa 200 Unternehmen an der Studie teil. Der Zeitraum der Befragung erstreckte sich vom 13. Juni bis 21. Juli 2016 – ausgewählte Inhalte wurden einmal vor und einmal nach dem Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union („Brexit“) abgefragt. Weitere Informationen und Details zur Studie Sie unter: https://www.bibbyfinancialservices.de

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4 Kommentare zu "Trotz internationaler Krisen: Wo der Mittelstand 2017 wachsen will"

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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