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Umfeld fördert Leistung Mitarbeitermotivation als Erfolgsfaktor

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„Erforderlich sind auch transparente Strukturen und Vorgaben, wonach die Beschäftigten beurteilt werden und an die sie sich halten können“, betont Merten. Das Problem inDeutschland liege nicht bei den Arbeitnehmern, sondern bei den Führungskräften: Diese würden zu sehr technisch und fachlich ausgebildet und erhielten viel zu wenig soziale Kompetenz. „Um motivieren zu können, muss man selbst motiviert sein.“ Das könne man aber lernen.

Damit sich nachhaltiges Wirtschaften in der unternehmerischen Praxis durchsetzen kann, sind motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor, betont auch Dieter Brübach vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.), der vor 20Jahren gegründeten ersten europäischen Umweltinitiative der Wirtschaft. „Auf diesem Weg müssen Mitarbeiter einbezogen werden, am besten schon bei den Entscheidungsprozessen“, sagt Brübach. „Aber leider engagieren sich 84 Prozent der deutschen Mitarbeiter gar nicht in ihren Unternehmen.“ Brübach betreut das unlängst gestartete Projekt MIMONA – Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit. Es stellt in einer Datenbank rund 300 besonders innovative und kreative Praxisbeispiele vor, die Mittelständlern Anregungen geben, wie sie ökologische und soziale Ziele konkret in Unternehmensabläufe integrieren können. Einige Beispiele: Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat Mitarbeiter motiviert, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Die Zahl der Radler stieg um 43 Prozent, die Errichtung von Duschen, Spinden und Fahrradständern amortisierte sich bereits in Jahresfrist, und es wird mit Einsparungen bei Parkplatz- und Krankheitsausfallkosten gerechnet.

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