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Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Von Aufschwung im Handwerk keine Spur

Im deutschen Handwerk kann von einem Aufschwung noch keine Rede sein. Das geht aus einer am Donnerstag von der Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform veröffentlichten Studie hervor. Danach rechnen in diesem Jahr nur 18,8 Prozent der Handwerker mit steigenden, 23,6 Prozent aber mit sinkenden Umsätzen. Fast jeder vierte Betrieb will sich von Mitarbeitern trennen, nicht einmal jeder zehnte den Personalbestand aufstocken.

HB MÜNCHEN. Zwar sei die Stimmung im Handwerk damit nicht mehr ganz so schlecht wie im Vorjahr, doch lägen die Kennziffern im mehrjährigen Vergleich immer noch auf niedrigem Niveau, heißt es in dem Bericht „Wirtschaftslage Handwerk, Frühjahr 2004“.

Nur jeder fünfte Handwerker bewertet danach die aktuelle Geschäftslage mit sehr gut oder gut. Fast genauso viele bezeichnen sie als mangelhaft oder ungenügend. In Westdeutschland falle das Urteil etwas besser aus als im Osten.

Mehr als ein Drittel der Betriebe klagen den Angaben zufolge über sinkende Umsätze, weniger als ein Fünftel berichtet von Zuwächsen. Besonders hart betroffen sind die Bekleidungsindustrie und das Baugewerbe. Nur im Bereich Gesundheit und Körperpflege überwogen die positiven Meldungen.

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