Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Umfrage Schlechte Laune bei Business Angels

Nach einer Umfrage der Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND), in der Regel erfahrene Unternehmer, verschlechtert sich die Stimmung der deutschen Wirtschaftsengel. Die so genannten Business Angels stehen jungen Unternehmen mit Rat und Kapital zur Seite. Vor allem die geplante Reform zur Förderung von Wagniskapitalbeteiligungen stößt auf Kritik.
  • Anja Steinbuch

HAMBURG. Auf einer Skala von eins (sehr schlecht) bis sieben (sehr gut) bewerteten die Umfrageteilnehmer ihre Geschäftsaussichten nur noch mit durchschnittlich 4,38 Punkten. Das ist das schlechteste Ergebnis seit zwei Jahren. Verantwortlich dafür sei die Politik, sagt der Vorstand des BAND, Roland Kirchhof. „Viele der in Berlin diskutierten Pläne zur Förderung des privaten Wagniskapitalmarktes werden voraussichtlich nicht umgesetzt", befürchtet Kirchhof. Wann das Gesetz zur Förderung von Wagniskapitalbeteiligungen verabschiedet wird, ist nicht absehbar.

Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums stellen in Deutschland Jahr für Jahr rund 5 000 Business Angels jungen Unternehmen bis zu 200 Mill. Euro zur Verfügung. Damit liegt die Zahl der Wirtschaftsengel deutlich niedriger als bislang angenommen. Gleichwohl füllen sie eine wichtige Lücke. Denn sie gehören zu den wichtigsten externen Geldgebern in der Frühphase einer innovativen Unternehmensgründung. Die größte Chance auf das Kapital der Engel haben Medizin- und Umwelttechniker. Doch investierten private Förderer Ende 2007 noch durchschnittlich 80 000 Euro in eine Firma, so lag die Summe vor drei Jahren noch bei 190 000 Euro.

Startseite