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Umsatzrückgang Gebäudedienstleister Klüh spürt die Krise

Die Wirtschaftskrise hat auch beim Gebäudedienstleister Klüh Spuren hinterlassen. Der Umsatz des Reinigungsspezialisten sinkt erstmals, dafür sichert es sich einen wichtigen Auftrag. Künftig reinigt das Unternehmen die Flure und Büros im höchsten Gebäude der Welt.
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Saubere Sache: Gebäudedienstleister Klüh reinigt künftig den Burj Dubai. Quelle: dpa

Saubere Sache: Gebäudedienstleister Klüh reinigt künftig den Burj Dubai.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Der Düsseldorfer Gebäudedienstleister Klüh hat sich einen prestigeträchtigen Auftrag gesichert. Das Familienunternehmen wird das höchste Haus der Welt, den 828 Meter hohen Burji Khalifa in Dubai, reinigen. Dafür werden 200 Mitarbeiter an allen Wochentagen in Tag- und Nachtschicht tätig sein, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Hans-Joachim Driessen, auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf. Über die Zahlungsmoral in Dubai macht er sich keine Sorgen. Die Außenstände seien überschaubar. Allerdings seien Zahlungsziele von drei Monaten normal.

Die Wirtschaftskrise hat auch bei dem Düsseldorfer Reinigungsspezialisten Spuren hinterlassen. Davor hatte es neun Jahre in Folge jeweils zweistellige Zuwächse beim Umsatz gegeben. Zwar stieg der Umsatz der Gruppe im vergangenen Jahr von 617 auf 620 Mio. Euro, doch in Deutschland gab es ein Minus von 2,2 Prozent auf 431 Mio. Euro. Im deutschen Markt habe es Budgetkürzungen gegeben. Klüh habe keine Aufträge verloren, aber in Nachverhandlungen seien bestehende Aufträge gekürzt worden.

Dagegen stieg der Auslandsumsatz um 7,6 Prozent auf 190 Mio. Euro, den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte. Im größten Auslandsmarkt Spanien hat Klüh den Rückschlag des vergangenen Jahres wieder ausgeglichen und den Umsatz von 61 auf 68 Mio. Euro gesteigert. Die Reinigungsgruppe ist in zehn Ländern aktiv.

Trotz der schwierigen Lage und eines erheblichen Margendrucks sei das Ergebnis wieder in allen Bereichen positiv und insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres, sagte Driessen. Genaue Zahlen nennt das Familienunternehmen traditionell nicht. Für das laufende Jahr erwartet Klüh einen Anstieg des Umsatzes von 620 auf 633 Mio. Euro. Dabei rechnet die Gruppe in den Bereichen Reinigung, Catering und Sicherheitsdienste wieder mit Wachstum. In den Feldern Klinik-Service und Zeitarbeit dürfte dagegen ein Minus stehen.

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