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Umweltmanagement Gelebte Nachhaltigkeit

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Die Deutsche Energie-Agentur (dena) begrüßt derartige Praktiken, doch leider seien diese bei viel zu wenigen Unternehmen auszumachen. Bei Konzernen noch eher, bei kleinen und mittelständischen Betrieben hingegen bestehe ein großer Nachholbedarf. Die wirtschaftlich rentablen Energiesparpotenziale in Gewerbe und Industrie liegen im Schnitt bei einer Größenordnung von 20 Prozent – sie würden aber vielfach nicht genutzt, mahnt auch die KfW-Bankengruppe. „Nur rund 20 Prozent der deutschen Unternehmen steigern bislang gezielt und kontinuierlich ihre Energieeffizienz“, klagt auch dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Und dies, obwohl eine Umfrage seiner Agentur zeige, dass mehr als 60 Prozent der hiesigen Unternehmer in den kommenden Jahren „mit langsam aber kontinuierlich steigenden Energiepreisen“ rechnen.

Um hier gegenzusteuern, wurde von der dena die Initiative „EnergieEffizienz“ gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Firmen sollen lernen, wie sich mit Hilfe eines professionellen Energiemanagements der Energieverbrauch, die Kosten und CO2-Emissionen wesentlich drücken lassen – und die Wettbewerbsfähigkeit dadurch steigt. Dabei wird alles nach Einsparpotenzialen durchleuchtet, vom Energieeinkauf bis hin zum Verbrauch.

Eine Absenkung des Primärenergieverbrauchs um gut ein Drittel sei heute auch für KMU relativ leicht, betont Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur NRW in Düsseldorf – etwa durch Wärmerückgewinnung. Dies sei nur nach wie vor zu wenig bekannt. Fehlende Sachkenntnisse verhindern so Energieeffizienzmaßnahmen – viele Unternehmer trauen solchen Maßnahmen in Umfragen gerade mal ein Sparpotenzial von vier Prozent zu. Die notwendigen Investitionen hingegen würden überschätzt, mahnt Baumann, denn: „Neben Kosten- und Energieeinsparungen sind auch hohe Kapitalrenditen erzielbar.“

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