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Kohlekraftwerk und Windräder

Schon mehr als 2500 Unternehmer sind mittlerweile Mitglied bei „Entrepreneurs for Future (EFF)“.

(Foto: dpa)

Umweltpolitik Mittelständler rufen zum Klimastreik auf

Prominente Unternehmer solidarisieren sich mit den Schülern von „Fridays for Future“. Am 20. September werden einige sogar ihre Niederlassungen schließen.
18 Kommentare

Düsseldorf Immer mehr Unternehmer suchen den Schulterschluss mit den Schülern, die für eine radikale Klimapolitik demonstrieren und die Politik zum Handeln auffordern. „Die Bundesregierung müsste viel mehr tun, um das Klima zu schützen“, sagt Niklas Östberg, Gründer des Digitalkonzerns Delivery Hero, dem Handelsblatt. „Die wenigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, waren noch nicht sehr effektiv“, kritisiert der Chef der Bestellplattform für Essenslieferdienste. Es hätte viel mehr erreicht werden können.

Östberg ist Teil einer Bewegung von mehr als 2600 deutschen Unternehmern mit zusammen über 200.000 Mitarbeitern, die von der Politik drastische Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung fordern. Dazu zählt ein rascher Komplettumstieg auf erneuerbare Energien.

„Wir sollten nicht nur immer über die Kosten des Klimaschutzes diskutieren, sondern ihn als große Chance begreifen“, mahnt Östberg. „Wir könnten Deutschland als führend im Klimaschutz positionieren, das wäre für uns ein großer Vorteil.“

Im Grunde hat FDP-Chef Christian Lindner die Unternehmer dazu provoziert, an die Öffentlichkeit zu gehen. „Das ist eine Sache für Profis“, hatte der Politiker den demonstrierenden Schülern bei Fridays for Future im Frühjahr etwas oberlehrerhaft entgegnet.

„Moment mal, wir sind doch Profis für Nachhaltigkeit und wir sind der gleichen Ansicht wie die Schüler, haben mir daraufhin viele Unternehmerkollegen gesagt“, erinnert sich David Wortmann, Inhaber der Beratungsagentur DWR eco. Schnell war die Idee geboren, sich mit einer eigenen Organisation mit den Schülern zu solidarisieren und ebenfalls Forderungen an die Politik aufzustellen, was für die Rettung des Klimas unternommen werden muss.

„Wir sollten nicht nur immer über die Kosten des Klimaschutzes diskutieren, sondern ihn als große Chance begreifen.“ Quelle: Delivery Hero
Niklas Östberg, Delivery Hero

„Wir sollten nicht nur immer über die Kosten des Klimaschutzes diskutieren, sondern ihn als große Chance begreifen.“

Und die Idee entwickelt sich zur Bewegung: Schon mehr als 2500 Unternehmer sind mittlerweile Mitglied bei „Entrepreneurs for Future (EFF)“, die meisten von ihnen Start-ups oder Mittelständler. „Wir wollen gemeinsam ein Signal setzen und den Protest gegen die aktuelle Politik in die Breite tragen“, sagt Wortmann, der einer der Sprecher der EFF ist.

In der vergangenen Woche haben sie prominente Unterstützung bekommen. Rund 100 Digitalunternehmen, darunter so bekannte Namen wie Zalando, Delivery Hero, Flixbus, MyMuesli oder Mister Spex haben eine Initiative mit dem Namen „Leaders for climate action“ ins Leben gerufen.

„Eine CO2-Steuer wäre der wichtigste Schritt“

„Wir sind in einer entscheidenden zeithistorischen Phase angekommen, in der jeder Schritt zählt“, warnt Delivery-Hero-Chef Östberg. „Wir fordern die Umsetzung sofortiger Maßnahmen für einen effektiven Klimaschutz.“

Beide Unternehmerinitiativen haben ganz ähnliche Forderungen an die Politik, die es durchaus in sich haben. So wollen sie unter anderem eine planbare und steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren und einen Komplettumstieg auf erneuerbare Energien. Die EFF fordern darüber hinaus beispielsweise eine Kerosinsteuer und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel, um die Mobilitätswende voranzutreiben.

„Eine CO2-Steuer wäre der wichtigste Schritt“, sagt Antje von Dewitz, Inhaberin des Outdoor-Ausrüsters Vaude, im Interview mit dem Handelsblatt. „Nur so kann es gelingen, dass auch Produkte wie beispielsweise Flugreisen endlich so viel kosten, wie es dem wahren Wert entspricht.“

Das Bewusstsein, dass die Zeit drängt und endlich gehandelt werden muss, habe sich bei einer breiten Bevölkerung verankert, beobachtet die Unternehmerin, die sich bei den EFF engagiert. Die Politik müsse jetzt auch mehr tun, um der globalen Erwärmung entgegenzuwirken.

Viele der Unternehmer bei den EFF beschäftigen sich hauptberuflich mit dem Thema Nachhaltigkeit, wie beispielsweise die sozial-ökologische GLS Bank, die Bioladenkette Naturata oder der Ökostrompionier Enercon. Aber es sind auch große Entsorger dabei wie Remondis und Veolia, viele kleine Geschäftsinhaber und Gründer und auch ganz traditionelle Mittelständler, die Umweltschutz aus persönlicher Überzeugung betreiben.

„Nachhaltigkeit ist eine Herzensangelegenheit für mich. Hier nehmen wir gerne die Pionierrolle in unseren Branchen ein“, betont Michael Hetzer, der Sohn des Gründers und Sprecher der Geschäftsführung von Elobau. Seit 2010 arbeitet das Unternehmen klimaneutral, die Treibhausgasemissionen werden bis in die vorgelagerte Wertschöpfungskette bilanziert. Alle Maßnahmen werden von einem Nachhaltigkeitsmanager koordiniert.

Der Hersteller von Sensortechnik und Bedienelementen für die Industrie hat 2010 bereits eine Freifeld-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Heute hat er eine Eigenstromquote von mehr als 100 Prozent, das heißt, er produziert mehr Strom, als er verbraucht.

Um die Nachhaltigkeit voranzutreiben, dreht das Unternehmen an vielen kleinen Schrauben: So gibt es seit 2014 ein Rad-Leasingprogramm für die Mitarbeiter, über das schon 100 Fahrräder angeschafft wurden.

Vorbild für andere Unternehmen sein
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18 Kommentare zu "Umweltpolitik: Mittelständler rufen zum Klimastreik auf"

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  • Mittelständer rufen zum Klimastreik auf - ist ein gelungener PR Streich. EFF verdient mit Umweltkampanien direkt Geld, Delivery Herold hat seine Kundschaft bei "umweltbewussten Jugend" und hofft auf bessere Aktienkurse. Und wie nachhaltig ist Essensbestellungen über Internet. Ausliefern tuen ja die Minihändler selber, und wie die Ausliefern und was mit dem ganzen Verpackungswahnsinn geschieht sehe ich auf unseren Straßen und Plätzen - stammt alles von umweltbewussten Menschen die Ihren Müll nachhaltig breitstreuen.
    Aber der Slogan ist erstmal top und spielt zusätzliches Geld in die Taschen des PR-Managers Ingmar Rentzhog von Greta Thunberg. Immer wenn etwas besonders stark gehypet wird und immer mehr Menschen auf ein Trittbrett springen ohne zu sehen wohin der Zug fährt, ist Vorsicht geboten.
    Was bringt ein CO2-Steuer, wenn noch nicht mal Kerosin versteuert wird? Wer Zahlt die CO2-Steuer?: Selbstverständlich der Verbraucher - Nimm von Millionen 1 €, anstatt einem Millionär eine Million zu nehmen! Das Prinzip der Steuergerechtigkeit. Und was ändert das alles am TATSÄCHLICHEN Co2-Ausstoß. Ich die Plastiktüte daran schuld, dass sie achtlos weggeworfen wird - oder der Mensch der es tut? Was verstehe unser Jugendlichen unter Nachhaltigkeit?: Immer das Neuste zu besitzen? Eine Weltreise nach Möglichkeit mit 18 Jahren absolviert zu haben? Mit dem E-Bike zu fahren? In England oder USA zu studieren?
    Was ist mit Bildung und Ingenieurwissen, wenn es von Profitgier regelmäßig übertroffen wird - und da spielen unsere Politiker, und leider auch die Grünen und die immer grüner Werdenden, eine unrühmliche Rolle.
    Wenn man mit Umweltschutz anfängt Geld (moderner Ablasshandel) und Steuern zu verdienen - hat der Umweltschutz sich selbst abgeschafft.

  • Das ist doch alles absoluter Schwachsinn, Friday for Future! Während unsere Schüler im europäischen Durchschnitt immer weiter ab sinken, selbst die handgeschriebenen Schilder fehlerhaft sind, wird an einem Schultag protestiert. Warum nicht Samstag oder Sonntag! Das wäre für mich glaubwürdiger. Jetzt steigen auch noch bestimmte Unternehmer mit ein? Was soll das? Ich würde wünschen, dass ihre Arbeitnehmer zu deren Lasten auch freitags protestieren, das gebe einen sehr schnellen Meinungswandel!

    Klimaschutz, Naturschutz ohne Zweifel wichtig und notwendig. Aber alles mit Maß und Ziel und nicht ausschließlich zulasten der deutschen Wirtschaft. Während die Rezession weiter fortschreitet, demontiert man sich schön immer weiter selbst zur Freude der europäischen Nachbarn, auch in den USA reiht man sich die Hände. Alle Protestler sollten doch erst einmal mit guten Beispiel vorausgehen, komplett auf Elektroautos umsteigen, die Schüler sollten alle ihre Handys abgeben und deren Eltern doch auf Flugreisen verzichten. Dann hätte das ganze für mich Substanz und ich würde unterstützend mitwirken. Aber so wird fürchterlich weit das Maul aufgerissen und andere sollen machen. CO2 Steuer auch für den Otto Normalverbraucher? Die sind doch nicht mehr ganz dicht! Man sollte sich einmal vor Augen führen, wie viel Steuer wir insgesamt indirekt und direkt bereits Zahlen! Inklusive des gesetzwidrigen Solidaritätszuschlag. Mineralölsteuer, Steuer auf Sekt und Lebensmittel, Steuer hier, Steuer da!

    Noch nie haben die Deutschen so viele Steuern und Abgaben gezahlt wie jetzt. Mehr als die Hälfte (54,6 Prozent) des Einkommens geht an die Staats- und die Sozialkassen. Das heißt, von jedem verdienten Euro bleiben dem Steuerzahler nur 45,4 Cent für die eigene Tasche. Das ergibt zumindest der „Belastungscheck 2017“ des Verbandes „Bund der Steuerzahler“. 2018 waren es bereits 2 % mehr und für 2019 ist auch noch etwas geplant. Freiwillig noch mehr Steuern? Das ist doch pervers und hochgradig dumm!

  • Was mich immer etwas stutzig macht, ist die Diskrepanz von Umfragewerten und Kommentarspalten. Hier stimmen in der Umfrage 76% für eine CO2 Steuer und in den Kommentaren kommen nur ablehnende Kommentare.

    Zu den ganzen Hatern und "geht garnicht" schreiern:
    - Über 40 Länder haben eine CO2 Steuer
    - Die höchst CO2 Steuer ist 168$ ... und das Land läuft bestens
    - CO2 Steuer soll Kostenneutral laufen => Einnahmen fließen direkt zurück, wer mitmacht, spart also Geld

    PS: Jede Steuer ist für Reiche leichter zu tragen, was ist das eigentlich für ein Argument? Damit wäre jede Steuer abzuschaffen. Wäre schön, wenn die Gegenargumente a) fundiert wären und b) mehr als Meinung und Behauputungen.

  • Wie jeder hier habe auch ich-Meine-Meinung zB. zu CO2 Steuer. Der grösste Schwachsinn den es gibt . weil die Leute, die genug Geld haben-weiter-das tun, was vermieden werden soll. Deutschland produziert (alle Werte höher angesetzt als sie sind ) weltweit ca. 4 % des CO2, der CO2 Anteil in der Athmossphäre beträgt etwa 0.04%. Das bedeutet 0.04 x4 :100=0.0016%. Davon entfallen 4% -menschengemachtes CO2- also 4x 0,0016:100 = 0,000064% auf Deutschland....retten wir die Welt, machen unsere Wirtschaft platt, das Ausland schüttelt eh schon den Kopf über die Deutschen...

  • Kerosinsteuer ist wirklich längst überfällig und muss unbedingt eingeführt werden.
    Eine Umweltsteuer nur für Öl- und Gasheizung ist jedoch schwachsinn. Die Menschen die mit Holz heizen....das ist doch noch schlimmer. Man meint gerade sie sammeln nur Altholz aus dem Wald das vielleicht durch WIndbruch am Boden liegt. Warum haben wir denn das Problem....weil immer mehr abgeholzt wird. Natürlich nicht nur für die Heizung sondern für den Autobahnbau, damit die vielen LKW's noch mehr Platz haben, damit die Leute überall auf der Welt ihre unnützen Dinge bestellen können. Hier gehört ebenso eine Umweltsteuer auf den kompletten Internethandel, denn damit ist der Verkehr mindestens verdreifacht worden, es wird nicht mehr nur der Handel beliefert. Es wird an jede einzelne Person zugestellt und alles was man sich denken kann aus der ganzen Welt. Hier überlegt keiner. Dieser Bestellwahn betrifft jede Einkommensgruppe. Heute will jeder alles haben. Die Gesellschaft ist richtig krank. Aber unsere Politiker gehen lieber zum Bieranstich, auf den grünen Hügel......Man könnte das Problem in den Griff bekommen, aber man muss vieles grundlegend ändern. Unsere Politiker wollen wieder gewählt werden und hier liegt das Problem.

  • Die Teilnahme von diesen Unternehmern kann man nicht wirklich ernst nehmen, das erscheint mir hier mehr als eine Marketingaktion. Firmen wie Zalando tragen stark dazu bei, dass das Paketaufkommen explodiert, damit der Lieferverkehr und letztlich der Kraftsoffverbrauch. Die CO2 Steuer ist ein moderner Ablasshandel. Wir sollten uns darauf konzentrieren, konkurrenzfähige Techniken zur Marktreife zu führen, die wirklich einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten können.
    Viele der genannten Mittelständler sind reine Marketingplattformbetreiber, da stellt sich mir immer die Frage, wo ist die Innovation bei diesen Geschäftsmodellen, außer das mehr als einfache Monopolmodell, wofür man nur Geld aber nur wenig Innovation braucht.
    Umweltschutz ist definitiv notwendig, dennoch man muss alle Menschen dazu mitnehmen, Politik gegen die Natur des Menschen hat noch nie funktioniert. Ich denke mal Herr Österberg wird weiterhin zu seinen Investoren mindestens Business fliegen und eben nicht mit dem Zug oder anderen Verkehrsmitteln. Also nicht den moralischen Zeigefinger heben, sondern selbst etwas tun. Ein Ablasshandel und somit irgendeine Abgabe zur Kompensation zu zahlen ist eine ecklige Doppelmoral!

  • @ Rainer Faulenbach
    Bitte machen Sie sich doch einmal die Mühe nach dem Dementie des Sauren Regens als "Ursache" des Waldsterbens , zu suchen.
    Der Verursacher gab es dort selber zu, "etwas übertrieben" zu haben.
    Hier gibt es nur wenig im Internet zu finden ...
    "Fake News " haben halt ein zäheres Leben als die simple Wahrheit.

  • Da anzunehmen ist, dass die Zentralbanken versuchen werden, uns aus der aufziehenden Rezession mal wieder "herauszudrucken" (was dieses Mal jedoch nicht funktionieren wird - aber das ist ein anderes Feld) - und da jede "Wachstumsdelle" bisher ebenfalls mit "keynesianischen Wirtschaftsstimuli" "bekämpft" wurde, dürfte es bald auch wieder ein üppiges "Konjunkturpaket" geben. Da man seitens der Regierenden jedoch meint, die hiesige Schlüsselindustrie (Automobilbau und Zulieferer) BRDigen zu müsssen, wird es dieses Mal garantiert keine "Abwrackprämie" mehr geben, sondern das nächste "Konjunkturpaket" dürfte natürlich CO2-klima-korrekt-ökologisch-grün sein.
    Klimahysteriker kann man nicht heilen, aber - und das ist nun entscheidend - man kann an ihnen verdienen. Von Ökobesessenen finanziell profitieren - und gerade dadurch unabhängiger werden (auch vor deren Gängeleien), das wird die Herausforderung der näheren Zukunft sein.
    Daniel Stelter beschreibt diese Strategie folgendermaßen:
    "Wir müssen uns darauf einstellen, dass Deutschland sich noch mehr in Richtung einer grün gefärbten „DDR 2.0“ bewegt. Investoren werden damit vor erhebliche Herausforderungen gestellt (...)
    Operativ bietet der neue politische Kurs auch Chancen. So sind gigantische Subventionen des Staates zu erwarten. Wer immer Zugang zu diesen staatlichen Mitteln hat, dürfte in den kommenden Jahren enorm profitieren. Ein Bereich könnte die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung sein, wobei angesichts der Mietentwicklung auch Zwangsmaßnahmen, die zulasten der Vermieter gehen, nicht ausgeschlossen sind. Branchen und Unternehmen, die diese grünen Themen adressieren, sind damit ein eindeutiger Kauf, wobei man immer im Hinterkopf haben muss, dass die wahren Gewinner nicht aufgrund von Subventionen entstehen, sondern aufgrund von Innovation, weshalb man eher im Ausland investieren sollte."
    https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/raus-aus-deutschland/

  • ...wir können mehr für das Klima tun...jeder einzelne, die Unternehmen und der Staat....und die Staaten des Kontinents

  • An Herrn J.-Fr. Pella, emit. Bischof

    Es wird nicht überall Strom aus Atomkraftwerken erzeugt. Italien und Österreich, Irland und Norwegen z. B. betreiben überhaupt keine AKWs. Bei uns sind auch nicht alle AKWs abgeschaltet, sondern einige laufen noch!
    Ich hab auch noch nicht das Geschrei der unmündigen mit den unvernünftigen Bürgern wahrgenommen! -
    Als der saure Regen kam, hat die deutsche Industrie Superanlagen erfunden, um die Kraftwerke zu entschwefeln! Und die wurden exportiert.
    Anstatt mit dem Finger auf "militante Horden von Klima-Apokalyptikern" zu zeigen, wäre ich höchst erfreut, wenn sie mir als Bischof ein liebevolles Zeichen des Herrn senden könnten!

    LG Rainer Faulenbach

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