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In Deutschland gibt es immer weniger Gründer. Gleichzeitig sterben die Unternehmertypen von früher aus. Das bedroht die Zukunft der Wirtschaft.

Kommentare

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  • Es ist einfacher Millionen € für die Entwicklung einer App für eine virtuelle Champignonfarm zu erhalten(da mgl. Werbemillionen), als ein paar hunderttausend € für eine reale Champignonfarm mit Erdwärmekopplung und Fotovoltaik und Lieferverträgen der regionalen Edeka und Rewe-Märkte.

  • Greift der Artikel nicht minimal zu kurz? Marktanlysen Vergeich damals und Vergleich heute, Kaptitalgeberstruktur damals und heute. Kulturelle Eigenheiten Vergleich USA - Deutschland, schönes Beispiel ist auch hier das Amerikanische System zur Bilanzierung vs dem Deutschen. Thema Schule kommt zu kurz.
    Oder Platzhirsche, die Forchungsabteilungen der Universitäten Patente abkaufen, um diese dann in Schubladen verschwinden zu lassen (KFZ Motoren).
    Für den bürokratischen Abschnitt findet man schon entsprechende Hilfe, wenn die zündende Idee vorhanden ist.

  • - Fortsetzung -

    Die effiziente Bürokratie arbeit unter BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN BEDINGUNGEN, und es gibt kaum eine Behörde, welche nicht mindestens kostendeckend ist.
    Ein großer Teil der Bevölkerung hat noch nie Steuern gezahlt, die Oberschicht wird mit maximal 17% taxiert, Aktiengeselllchaften mit 16,5%." (Thomas Bovet: Der staats-lose Bürger, Tönisvorst: Juwelen Verlag, 2015, S. 89ff.)

  • @ Christoph Wendt
    "Die übermäßige Bürokratie erstickt alles im Keim."

    Ausschneiden und an die Wand hängen - vor allem über den Schreibtisch des Wirtschaftsministers!!!
    Ludwig Erhard hatte in Deutschland nur eine Chance, weil nicht nur das Land in Trümmern lag, sondern eben auch die Bürokratie!! Somit war der Markt in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auch weitestgehend DEREGULIERT und nicht kaputt reguliert wie heute:
    "Die Marktwirtschaft (...), obwohl überall in Nachkriegseuropa nur in viertel- bis halbintakter Form gestartet, hat eine enorme Aufbauarbeit geleistet. In Deutschland führte sie aus spezifischen Gründen [zu diesen spezifischen Gründen gehörte z.B. die Denazifizierung mit Zerschlagung der korporatistischen Verkrustungen durch die westlichen Alliierten; der Kommentator] so rasch und gründlich aus den Kriegstrümmern zum Wohlstand, daß die ganze Welt von einem Wunder sprach. Doch schon ab Mitte der 60er Jahre wurde sie mit den sozialistischen Samtbändeln des Sozial- und Wohlfahrtsstaates so stark gefesselt, daß man nur staunen kann, was sie trotz allem noch zuwege gebracht hat." (Roland Baader: Die belogene Generation, Gräfelfing: Resch Verlag, 1999, S. 85)
    Der deutschen Bürokratie- und Regulierungswut wurde dann auch noch zusätzlich die des EU-Molochs aufgepropft.
    Seit den letzten Jahren kommt dann auch noch der Öko-Wahn mit seinen Regulierungen dazu - und spätestens jetzt dürften die allermeisten potenziellen Unternehmensgründer keine Lust mehr haben, hier etwas aufzubauen.
    Wie gut kann dagegen einfach sein! Wie läuft es nämlich etwa in Hong Kong?
    "Die Abwesenheit von aufwendigen sozialen Geschenken bewahrt die Bevölkerung weitgehend vor hoher Besteuerung, und der Bürger zahlt nur für beanspruchte und geleistete Dienste der Behörden.

  • Die übermäßige Bürokratie erstickt alles im Keim.

  • Wenn ein Gründer in Deutschland eine zündente Idee hat und diese in der Garage/Keller umsetzen will, dann lernt er zuerst einmal die Deutschen Verordnungen und Gesetze kennen.
    Über die Arbeitsstättenverordnung, Arbeitsplatzschutzgesetz, Gefahrstoffverordnung, MAK-Wert, Arbeitsrecht, Arbeitszeitverordnung, Steuerrecht usw.
    Bis der Gründer in Deutschland die ganzen Verordnungen und Gesetze studiert hat, hat die gleiche Person in den USA einen Weltkonzern auf die Beine gestellt.
    Solange der Unternehmer in Deutschland der Hauptfeind der Politik und Gesellschaft ist und nur Großkonzerne für die Politik von Interesse sind aufgrund von Spenden, solange wird sich bei uns die Situation nicht ändern.

  • Vielleicht fehlt es in Deutschland aber auch an anderen Dingen, wie bahnbrechende Ideen. Wenn ich mir ansehe, welche Start-Ups beispielsweise in der Finanz- und Versicherungsbranche mit viel Geld hochgepumpt werden, dann komme ich ins Grübeln... Die haben doch nichts Neues, Innovatives auf dem Schirm, sondern versuchen mit Mitteln der Digitalisierung das Rad noch einmal zu erfinden. Da gibt es Ausnahmen, sicher, aber das sind wenige, zu weinige.

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