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Uplegger Group Die Liebe geht, die Firma bleibt

Kerstin und Kay Uplegger sind auch nach ihrer Scheidung enge Geschäftspartner geblieben. Das klappt so gut, dass nun auch der gemeinsame Sohn in den Lebensmittelvertrieb einsteigt. Klare Regelungen machen es möglich.
Kay, Kerstin und Konstantin Uplegger (v.l.). Quelle: Christian Burkert für Handelsblatt
Familienbande

Kay, Kerstin und Konstantin Uplegger (v.l.).

(Foto: Christian Burkert für Handelsblatt)

LangenhagenEs kommt nicht selten vor, dass neue Geschäftspartner Kerstin und Kay Uplegger fragen, in welcher Beziehung sie zueinander stünden. Geschwister? Cousine und Cousin? Oder doch Eheleute?

„Ich sage dann sehr schnell, dass Kerstin meine Ex-Frau ist“, sagt Kay Uplegger. Er ist der Inhaber eines 132 Jahre alten Familienunternehmens. Persönliche Beziehungen gehören zum Geschäft: Die Uplegger Group verschafft ausländischen Herstellern von kühlungsbedürftigen Lebensmitteln Zugang zu deutschen Einzelhändlern. Tiramisu aus Italien, Joghurt aus Griechenland, Hummus aus Nahost – für solche Produkte verhandelt das Unternehmen Kontrakte. Das geht nicht ohne Vertrauen.

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