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Viele Detailfragen Typische Fallstricke bei der Unternehmensnachfolge

Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist keine Kleinigkeit. Viele Detailfragen müssen - am besten mit Hilfe von Experten - beantwortet werden.

Vor allem folgende Punkte sollten besonders sorgfältig bearbeitet werden, da sie sich andernfalls als Fallstricke entpuppen können: So ist insbesondere die Gestaltung des Übernahme-Vertrags (Kauf-, Pacht-, Schenkungsvertrag) zu prüfen. Aber auch die gesetzliche Verpflichtung des Käufers zur Übernahme aller Rechte und Pflichten aus bestehenden Arbeitsverhältnissen, der Haftung für (Alt-) Verbindlichkeitenfür betriebsbedingte Steuern und die Übernahme von Garantie- und Gewährleistungen sind Punkte, die einer genauen Vorbereitung bedürfen.

Als besonders heikel kann sich die Berechnung eines realistischen Unternehmenswertes erweisen. Nach Einschätzung der Fachgruppe Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e. V. verursacht die Höhe des Kaufpreises die häufigsten Probleme bei der Übergabe. Das Kaufpreisangebot sollte daher in jedem Fall von externen Gutachtern (u. a. Fachverband, Kammer, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater) bewertet werden.

Defizite werden bei Nachfolgern immer wieder in punkto Finanzierung und Businessplan festgestellt. Werden hier die Weichen falsch gestellt, gefährdet dies das gesamte Unternehmen. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Kundenstamm. Der Verkäufer sollte seinen Nachfolger unbedingt mit seinen Kunden bekannt machen. Am besten ist es, wenn Nachfolger und Noch-Inhaber die Kunden gemeinsam aufsuchen. Dabei sollte der Nachfolger genau untersuchen, mit welchen Kunden welche regelmäßigen Umsätze und in welcher Höhe erzielt werden. lue

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