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Asien-Pazifik-Region Der neue Wohlstand in Fernost

Erstmals besitzen die Menschen im asiatisch-pazifischen Raum mehr privates Vermögen als Westeuropäer. Im Jahr 2016 dürfte Asien-Pazifik die reichste Region der Welt werden – doch die Armutsschere geht weiter auseinander.
20.06.2015 - 10:48 Uhr Kommentieren
Vier Millionen Chinesen gelten als Millionäre - doch die Schere zwischen Arm und Reich geht in Fernost weiter auseinander. Quelle: dpa

Vier Millionen Chinesen gelten als Millionäre - doch die Schere zwischen Arm und Reich geht in Fernost weiter auseinander.

(Foto: dpa)

Frankfurt Sie heißen Li Ka-Shing, Wang Jianlin und Lee Shau Kee - und sind mit ihren Vermögen von insgesamt mehr als 80 Milliarden Dollar nicht nur die reichsten Menschen Asiens. Sondern der Mobilfunkguru und die beiden Immobilienunternehmer aus Hongkong und China führen nun auch eine neue Vermögenselite an, die sich anschickt, den Rest der Welt abzuhängen.

Die Asiaten jedenfalls haben die bislang führenden Europäer bereits 2014 überholt: Mit einem Privatvermögen von 47,3 Billionen US-Dollar besitzen die Menschen der Region Asien-Pazifik (ohne Japan) erstmals mehr als die Westeuropäer, die insgesamt 39,6 Billionen Dollar ihr Eigen nennen. Das ist das Ergebnis des Reports "Global Wealth 2015" der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG).

Und schon im kommenden Jahr dürften die Asiaten Nordamerika als reichste Region der Welt ablösen. Bis 2019 werden sie mit gut 75 Billionen Dollar ein Drittel des Weltvermögens von dann 222 Billionen Dollar besitzen, schätzen die BCG-Experten (siehe Grafik). Ende 2014 betrug das globale Privatvermögen gut 164 Billionen Dollar.

"Die Entwicklung ist das Ergebnis der höheren Wachstumsdynamik in Asien-Pazifik", sagt Ludger Kübel-Sorger, Leiter Vermögensverwaltung Deutschland bei BCG. "Für Europäer und Amerikaner ist die Herausforderung, dass ihre Volkswirtschaften für Investitionen aus dem asiatischen Raum attraktiv bleiben beziehungsweise attraktiver werden." So ist das Privatvermögen in Asien-Pazifik im vergangenen Jahr um knapp 30 Prozent gewachsen, während die Westeuropäer ihr Vermögen dagegen nur um unterdurchschnittliche 6,6 Prozent mehrten.

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    Den Grund für das relativ schwache Wachstum in Westeuropa sieht Kübel-Sorger vor allem im geringeren Interesse der Europäer an Aktien. "Haushalte in Nordamerika und Asien-Pazifik haben weit mehr von der positiven Entwicklung der Aktienmärkte profitiert, da sie deutlich mehr in Aktien investieren als in Westeuropa", erklärt er. Zusätzlich hätten die Europäer unter dem Niedrigzinsumfeld gelitten, das die Europäische Zentralbank mit ihrer Geldpolitik schafft.

    Wenn die Ultrareichen noch reicher werden...
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