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Wirtschaftswachstum Wie China eine harte Landung vermeiden will

Chinas Wirtschaftsleistung hat im dritten Quartal um 6,9 Prozent zugelegt – und damit das schwächste Wachstum seit 2009 verzeichnet. Gründe: Der Umbau der Volkswirtschaft, aber auch die Militärparade und die Leichtathletik-WM.
19.10.2015 Update: 19.10.2015 - 11:35 Uhr
Analysten gehen nun davon aus, dass sich die Wirtschaft in China schrittweise abschwächt und eine harte Landung vermieden werden kann. Quelle: dpa
Containerhafen Shanghai

Analysten gehen nun davon aus, dass sich die Wirtschaft in China schrittweise abschwächt und eine harte Landung vermieden werden kann.

(Foto: dpa)

Peking Das Wachstum in China hat sich weiter abgeschwächt. Die Wirtschaftsleistung legte im dritten Quartal um 6,9 Prozent zu, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit der globalen Rezession Anfang 2009. Allerdings fielen die Daten etwas besser aus als erwartet. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 6,8 Prozent gerechnet.

Analysten gehen nun davon aus, dass sich die Wirtschaft schrittweise abschwächt, um eine harte Landung zu vermeiden. Sie erwarten daher auch eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik der Regierung und weitere Konjunkturhilfen. Allerdings wird es zunehmend schwierig für Peking, bis Jahresende das angestrebte Wachstumsziel von „rund sieben Prozent“ zu erreichen.

Die erneut schwachen Wachstumszahlen hatten sich in den vergangenen Wochen angekündigt, nachdem Peking mehrfach düstere Konjunkturdaten vorgelegt hatte. Allein im September war der Außenhandel um 8,8 Prozent eingebrochen. Die Importe sanken sogar um 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – ein Zeichen, dass die Geschäfte auch für deutsche Unternehmen in China nicht gut laufen. 

Das Wachstum dürfte im dritten Quartal auch einen zusätzlichen Dämpfer erlitten haben, weil viele Fabriken wegen einer großen Militärparade in Peking und der Leichtathletik-Weltmeisterschaft für mehrere Wochen schließen oder den Betrieb herunterfahren mussten, um die Luftqualität zu verbessern.

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    Die Wirtschaft sei immer noch einem Abwärtsdruck ausgesetzt, teilte das chinesische Statistikbüro mit. Das Wachstum liege aber in einem angemessenen Rahmen. Chinas Führung hatte am Wochenende vor übertriebenen Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gewarnt.

    „Wir machen uns Sorgen um die chinesische Wirtschaft“, räumte Präsident Xi Jinping im Reuters-Interview ein. Ministerpräsident Li Keqiang sprach von Schwierigkeiten, das Wachstumsziel zu erfüllen. Der für 2015 angepeilte BIP-Anstieg von rund sieben Prozent sei angesichts der globalen Abkühlung nicht einfach zu erreichen.

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