Waldrich Siegen Volle Auslastung für die nächsten zwei Jahre

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Die extrem hohe Fertigungstiefe von 70 Prozent steht für Weiß nicht zur Disposition. „Für McKinsey wären wir schon längst pleite“, wischt er Ratschläge der Berater vom Tisch. Als Hersteller von komplizierten Einzelstücken geht Waldrich Qualität und Zuverlässigkeit über alles. Um die Ertragslage ist Weiß nicht bange, sie werde für 2009 noch besser ausfallen als in den beiden Jahren davor. 2007 lag der Jahresüberschuss nach den Angaben im Bundesanzeiger bei 22 Mio. Euro. Bankkredite hat das Unternehmen nach Angaben von Weiß noch nie benötigt.

Das 1840 von Heinrich Adolf Waldrich in Siegen gegründete Unternehmen gehört seit 2004 zur Herkules-Gruppe der Familie Thoma, die auch die Maschinenfabrik Herkules in Siegen besitzt mit einem ähnlichen Produktprogramm wie Waldrich Siegen. Herkules hatte 2004 Waldrich-Siegen dem insolventen US-Werkzeugmaschinen-Hersteller Ingersoll abgekauft, der 1971 Waldrich-Siegen übernommen hatte.

Mit dem Schwesterunternehmen Maschinenfabrik Herkules fährt die Gruppe bei weitgehend gleichem Angebot eine Zwei-Markenstrategie. „Gemeinsam haben wir einen Weltmarktanteil von 70 Prozent“, begründet Weiß. Wichtigster Konkurrent ist Pomini aus Norditalien.

Zur anstehenden Fachmesse Metav in Düsseldorf wird Waldrich Siegen nach längerer Abstinenz wieder auf einer Messe präsent sein. „Normalerweise gehen wir nicht auf Messen, denn wir kennen unsere Kunden“, sagt Weiß.

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