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WECONOMY 2019

Weconomy-Sieger Somonic Solutions Erfahrung ist gut – messen ist besser

Das Motto von Somonic Solutions bringt die Geschäftsidee auf den Punkt: In der Galvanotechnik zählte bislang die Erfahrung der Techniker, jetzt bietet eine neue Messtechnologie nachweisbare Sicherheit.
02.10.2012 - 08:04 Uhr Kommentieren
Ein Mercedes-Mitarbeiter poliert beim Pariser Autosalon die Motorhaube. Quelle: dpa

Ein Mercedes-Mitarbeiter poliert beim Pariser Autosalon die Motorhaube.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Am 8. April 2013 ist die Premiere. Auf der internationalen Leitmesse für Oberflächenbeschichtung (SurfaceTechnology) soll das neuartige Messgerät im Prototyp vorgestellt werden. Eckart Giebler, Geschäftsführer der Somonic Solutions vergleicht das Ereignis mit der Geburt eines Kindes: „Die erste Hürde ist dann genommen, es folgt aber noch eine Menge Arbeit“.

Galvanotechnik – hört sich futuristisch an, ist es aber gar nicht. Das Verfahren gibt es schon seit Ende des 18. Jahrhunderts. Entdeckt durch den italienischen Arzt Luigi Galvani, bezeichnet der Prozess die elektrochemische Abscheidung von metallischen Überzügen auf einen anderen Gegenstand. Durch dieses Verfahren kommt zum Beispiel auch der Mercedesstern zu seinem Glanz.

Das Objekt wird dabei in eine Lösung eingetaucht. Die Beschichtungsmetalle werden angereichert und durch elektrischen Strom dazu gebracht, sich auf der Oberfläche des Materials abzuscheiden. Ob das Ergebnis gleichmäßig gelingt oder nicht, lag bislang an den Fähigkeiten des Galvanotechnikers. Er musste abschätzen, welche Stärke der Strom hat und wie lange die Abscheidung dauern soll.

Jedes Metall erfordert ein anderes Verfahren, manche gelingen fast immer, andere nicht. Ist dem Techniker ein Fehler unterlaufen, konnte dies bislang erst durch eine Qualitätssicherung nach Abschluss der Beschichtung festgestellt werden. Bei einem schlechten Ergebnis, musste der Prozess wiederholt werden – und das kostet viel Geld und Zeit.

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    Durch die Technologie kann der Abscheideprozess nun in Echtzeit verfolgt werden. Dafür wird der Stabsensor, der aussieht wie eine überdimensionale Spritze, mit in die Lösung getaucht. Das Gerät wird in Schwingungen gesetzt und kann so die Abscheidegeschwindigkeit messen. Der Techniker bekommt die Daten auf einen Monitor geliefert und kann so wie bei einem Herzpatienten das Verfahren überwachen. Bemerkt er einen Fehler, kann er sofort eingreifen.

    Der Prototyp muss noch gebaut werden
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