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Worauf ich stolz bin Unsere Vielfalt und unsere Firmenkultur

Der Erfolg des Spezialmaschinenherstellers Bauer liegt auch in seiner Firmenkultur. Darauf ist Unternehmenschef Thomas Bauer besonders stolz. Und auf die Vielfalt in seinem Konzern.
  • Thomas Bauer
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Thomas Bauer ist Vorstandsvorsitzender der Bauer AG, einem international tätigen Bau- und Maschinenbau-Konzern mit Sitz in Schrobenhausen. Quelle: Thomas Einberger für Handelsblatt

Thomas Bauer ist Vorstandsvorsitzender der Bauer AG, einem international tätigen Bau- und Maschinenbau-Konzern mit Sitz in Schrobenhausen.

(Foto: Thomas Einberger für Handelsblatt)

Ich bin stolz darauf, dass wir eine sehr gute Firmenkultur haben. Wir sind sehr familiär. Das macht auch ein Stück erfolgreich. Es ist einfach eine andere Stimmung, wie wenn ein Fremdmanager an der Spitze stehen würde. Die Mitarbeiter merken das und wünschen sich, dass es weiter so bleibt. Die Angestellten arbeiten gerne bei uns – und das spüren wiederum auch die Kunden.

Zudem freut es mich, dass wir eine solche Internationalität erreicht haben. In den 1980er-Jahren durchlebten wir eine sehr schwere Zeit. Der Bereich des Spezialtiefbau in Deutschland war in eine tiefe Krise gerutscht. Doch wir hatten eine Handvoll Mitarbeiter, die sehr auslandsaffin waren. Die sind in der Welt herumgeflogen und haben versucht, Geschäfte mit Gewinn hereinzubringen – was wir in Deutschland damals nicht geschafft haben.

Schließlich bin ich sehr stolz darauf, wie weit wir bei Bauer beim Thema Diversity, also kulturelle Vielfalt, gekommen sind. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein Bayer mit einem Schwarzafrikaner einfach so zusammenarbeitet. Das war früher sehr schwierig. Da kam oft: Nein, mit denen arbeiten wir nicht.

Heute sind wir eine internationale Firma. Eine Aversion gegen irgendeine Rasse gibt es bei uns überhaupt nicht mehr. Auf unserer Hausausstellung beispielsweise sitzen Schwarze neben Asiaten und Weißen. Wir sind wirklich international, das ist ein Riesenvorteil.

Aufgezeichnet von Sebastian Ertinger.

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