Ziegelhersteller Wienerberger-Chef – Harter Brexit kann einige Probleme bringen

Die Sorge vor einem harten Brexit hält die europäischen Unternehmen im Atem. Der österreichische Ziegelhersteller Wienerberger ist darauf vorbereitet.
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Der Ziegelhersteller ist der größte österreichische Einzelinvestor in England. Quelle: Reuters
Wienerberger

Der Ziegelhersteller ist der größte österreichische Einzelinvestor in England.

(Foto: Reuters)

WienDer Chef des Ziegelherstellers Wienerberger erwartet einige Probleme für sein Unternehmen, sollte es zu einem harten Brexit kommen. Diese seien aber zu bewältigen, da ein Großteil der Produkte in England selbst produziert werde, sagte Heimo Scheuch am Freitag auf der Kleinanleger-Veranstaltung „Gewinn“-Messe.

Ein harter Brexit würde die Österreicher insofern treffen, da Wienerberger rund 200 Millionen Ziegeleinheiten in das Land liefere. Die Abwicklung dieser Lieferungen dürften durch einen harten Brexit schwieriger werden. „Wir machen alles, um uns darauf vorzubereiten“, sagte Scheuch. Er gehe aber davon aus, dass es zu einer konstruktiven Brexit-Lösung kommen werde.

Wienerberger ist laut Scheuch der größte österreichische Einzelinvestor in England und zählt dort 14 Werke. „Alle sind voll ausgelastet“, sagte Scheuch. England baue jedoch nach wie vor weniger Wohnungen als vor der Krise. Da es nicht genug Wohnraum gebe, sehe er großes Potenzial für Wachstum. Die Ziegeln der Österreicher kommen hauptsächlich in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz.

  • rtr
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