Offshore-Windkraft: Wettstreit auf hoher See: Diese Unternehmen dominieren den Markt für Windturbinen
Verglichen mit der Windenergie an Land steht Offshore gerade erst am Anfang.
Foto: dpaDüsseldorf. Mehr als 44 Milliarden Dollar wurden im vergangenen Jahr in das Geschäft mit der Windkraft auf See investiert. Eine Summe, die sich in den nächsten zehn Jahren laut einer aktuellen Prognose des Energiemarktforschungsunternehmens Rystad Energy fast verdreifachen wird. „Bis 2030 erwarten wir, dass die Investitionen auf 126 Milliarden Dollar pro Jahr steigen“, schreiben die Analysten aus Norwegen.
Noch nicht einmal ein Prozent der globalen Stromnachfrage wird heutzutage durch Offshore-Wind gedeckt. Verglichen mit der Windenergie an Land steht Offshore gerade erst am Anfang. Ausgehend von heute knapp 35 Gigawatt installierter Kapazität, rechnet Rystad Energy in den nächsten zehn Jahren mit einem Anstieg auf über 250 Gigawatt und einem Marktvolumen von bis zu 810 Milliarden Dollar.
Das Geschäft mit der Windkraft auf hoher See liegt fest in der Hand von nur drei Unternehmen. Im Gegensatz zum Gesamtmarkt für Windenergie, den GE Renewables anführt, steht auf dem Meer Siemens Gamesa mit weitem Abstand an der Spitze.