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Berufsunfaehigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat 29 der besten Berufsunfähigkeitsversicherungen analysiert, die es derzeit am Markt gibt.
  • 14 davon schneiden mit der Note „sehr gut“ ab. 
  • Spitzenreiter ist der Tarif „SBU/Baustein Leistung bei Arbeitsunfähigkeit“ der Versicherungsgesellschaft Zurich Deutscher Herold

Jeder fünfte Deutsche wird im Laufe seines Berufslebens erwerbsunfähig, wie es von der Deutschen Rentenversicherung heißt. Und dann? Droht der finanzielle Ruin. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht kaum aus, um über die Runden zu kommen und die Wahrscheinlichkeit sie zugesprochen zu bekommen, ist gering.

Jeder, der von seinem Arbeitseinkommen lebt, sollte daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Professionelle Beratung ist das A und O

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, sollte sich im Vorfeld beraten lassen und am besten mehrere Angebote einholen. Auf eigene Faust finden sich Laien nur schwer durch das Labyrinth an Angeboten und Vertragsformulierungen.

Mit Hilfe eines Maklers oder Versicherungsberaters können Interessierte eine Risikovoranfrage bei verschiedenen Versicherungen stellen und die Konditionen der einzelnen Anbieter vergleichen, ohne Gefahr zu laufen, abgelehnt zu werden. Ein professioneller Berater unterstützt auch bei Vertrags- und Ausschlussklauseln.

Beispiel für unabhängige Makler und Versicherungsvermittler sind unter anderem:

  • Dr. Klein
  • Hoesch & Partner
  • Buforum24
  • Zeroprov
  • Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
  • P&F

Wann die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, sobald der Versicherte nachweisen kann, dass er mindestens 50 Prozent seiner Leistungsfähigkeit verloren hat. Entscheidend ist, welchen Beruf er zuletzt ausgeübt hat.

Ob er wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann, ist vom Prinzip egal. Auch die Frage, ob er theoretisch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnte, spielt keine Rolle, wenn im Vertrag auf die „abstrakte Verweisung“ verzichtet wird.

Die 50-Prozent-Regel ist übrigens nicht in Stein gemeißelt. Manchmal kann auch schon eine Berufsunfähigkeit vorliegen, wenn der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, eine besondere – den Beruf prägende Tätigkeit, wie es heißt – auszuüben.

Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht billig. Nicht jeder kann und will sie sich leisten. Wer sich als gesunder, junger Berufseinsteiger frühzeitig versichert, ist finanziell im Vorteil. Doch je nach Beruf und Anbieter unterscheiden sich die Beiträge enorm:

Eine aktuelle Auswertung des Analysehauses Franke und Bornberg für verschiedene Musterfälle zeigt: Ein 30 jähriger Handwerker müsste pro Monat zwischen 103 und 266 Euro für eine Versicherung bezahlen, die ihm im Fall der Fälle eine Rente von 1.500 Euro garantiert.

SEU Erwerbsunfähigkeitsversicherung Handwerker

Tarifname
Unternehmen
RatingPrämie
Netto
Brutto
Bewertung
Gesamt
SEU
Zurich Deutscher Herold
FFF68,62 €
91,49 €
100 Punkte
PremiumEU
Continentale
FFF+54,12 €
90,20 €
90 Punkte
SEU
Axa
FFF+64,24 €
89,22 €
89 Punkte
SEU protect
Dialog
FFF+68,49 €
95,13 €
86 Punkte
SEU EGO Basic
HDI
FFF82,09 €
109,46 €
82 Punkte
E-EU
Europa
FFF+48,74 €
81,24 €
79 Punkte
SEU Komfort
WWK
FFF62,25 €
135,33 €
77 Punkte
SEU
Volkswohl Bund
FFF78,59 €
126,76 €
71 Punkte
EUV
Stuttgarter
F+57,76 €
87,51 €
35 Punkte

Wer am Schreibtisch arbeitet, kommt wesentlich günstiger davon. Im Beispielfall liegen die Beiträge hier je nach Anbieter zwischen 48 und 94 Euro. Wobei es sich bei diesen Werten um die sogenannte Nettoprämie handelt, die bereits Überschüsse des Versicherers berücksichtigt.

Fallen diese im Vertragsverlauf weg, kann der Versicherer die Beiträge bis zur Bruttoprämie erhöhen. Diese liegt wesentlich höher – im Beispiel des Handwerkers in der Spitze bei fast 300 Euro. Vor Vertragsabschluss sollte man sich also auch die Bruttoprämie genau ansehen.

Übrigens: Auch bestimmte Hobbys wie Klettern oder Fallschirmspringen können die Versicherung verteuern, sind möglicherweise sogar ein Ausschlusskriterium.

Tarife zu vergleichen lohnt sich, denn jeder Versicherer bewertet Risiken anders.

Tipp: Die Beiträge zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich steuerlich absetzen. Sie zählen als Sonderausgaben, die das zu versteuernde Einkommen mindern und in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.

Gesundheitsfragen – lieber die Wahrheit sagen

Die ausführlichen Gesundheitsfragen sind eine der größten Hürden auf dem Weg zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer eine Police abschließen möchte, sollte sie unbedingt wahrheitsgemäß beantworten! Tritt eine Berufsunfähigkeit ein, prüfen die Versicherer penibel.

Wer Informationen verschwiegen oder falsche Angaben gemacht hat, droht gänzlich leer auszugehen.

Die Versicherer fragen für gewöhnlich nach ambulanten Behandlungen, die bis zu fünf Jahre zurückliegen und allen stationären Aufenthalten in den vergangenen zehn Jahren.

Für bestehende Vorerkrankungen vergibt der Versicherer in der Regel einen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss. Es lohnt sich, dem Versicherer im Vorfeld möglichst ausführliche Informationen einzureichen und ggf. auch bei Ärzten und der Krankenkasse nachzufragen, damit sich die Risikoprüfer der Versicherer ein gutes Bild machen können.

Tipp: Beim Arbeitgeber nachfragen, ob über einen Gruppenvertrag die Möglichkeit besteht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen oder Risikoberuf abzuschließen.

Wer sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, sollte die vereinbarte Rente hoch genug ansetzen. Sie muss alle Lebenshaltungskosten abdecken und – ab dem Tag, an dem man berufsunfähig wird – auch die Altersvorsorge.

Ein Richtwert: nicht weniger als 1.000 Euro ansetzen – besser an einer Summe von 1.500 Euro orientieren.

Die Anfangskosten der Berufsunfähigkeitsversicherung nach Vertragsabschluss, der so genannte Nettobeitrag, können im Laufe der Zeit von der Versicherung erhöht werden – zum Beispiel, wenn sich der Versicherer darauf beruft, Risiken nicht korrekt kalkuliert zu haben.

Deshalb sollte der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoprämie so gering wie möglich sein.

Bewertungen von Analysehäusern

Bewertungen von Analysehäusern können Verbrauchern bei der Wahl eines Tarifs helfen. Bei Franke und Bornberg erkennt man Top-Tarife an einem „FFF“ oder sogar „FFF+“.

Neben der Gesamtbewertung kommt es vor allem auf die Kategorie „BU-Kompetenz“ an, für die das Team von Franke und Bornberg Versicherer noch zusätzlich einem besonderen Prüfverfahren unterzieht.

Auch die Finanzkraft des Versicherers sollte man im Blick haben, damit die eigene Rente auch in einigen Jahrzehnten noch garantiert ausgezahlt werden kann.

Fallstricke im BU-Vertrag

Vertraglich sollte auf eine „Nachversicherungsgarantie“ oder „Dynamik“ Wert gelegt werden. Das bedeutet: Der Versicherte kann die Höhe der Rente anpassen, falls sich seine Lebenssituation ändert, er zum Beispiel heiratet oder eine Familie gründet. So lässt sich auch auf die Inflation reagieren.

Doch Vorsicht, mit der Dynamik steigen auch die Beiträge für die Versicherung. Versicherte sollten darauf achten, dass ihre Berufsunfähigkeitsversicherung langfristig bezahlbar bleibt.

Abstrakte Verweisung

In einem guten Vertrag sollte der Versicherer auf die Möglichkeit einer „abstrakte Verweisung“ verzichten. Sonst geht der Versicherte, falls er theoretisch noch in einem anderen, gleichwertigen Beruf arbeiten kann, leer aus – egal, ob er eine Anstellung findet oder nicht.

Warte- und Karenzzeiten

Prinzipiell zahlt die Versicherung, wenn ein Arzt eine Berufsunfähigkeit für sechs Monate prognostiziert – das geschieht aber meist nur mit Verzögerung. Versicherte sollten daher nur Verträge abschließen, die bis zu drei Jahre rückwirkend die Berufsunfähigkeitsrente auszahlen.

Auch Policen, die für Kunden eine Wartezeit oder Karenzeit vorsehen, nachdem die Berufsunfähigkeit festgestellt wurde, sind unvorteilhaft. Damit die Rente in voller Höhe ausgezahlt wird, sollte im Vertrag anstelle einer so genannten „Staffelregelung“ eine „Pauschalregelung“ vereinbart sein.

Befristete Anerkenntnisse und Anzeigepflicht nach Vertragsabschluss

Auf „befristete Anerkenntnisse“ sollten Verbraucher verzichten. Sonst müssen sie nach Ablauf einer Frist erneut nachweisen, dass sie immer noch berufsunfähig sind. Ebenfalls nicht empfehlenswert: eine „Anzeigepflicht nach Vertragsabschluss“. Das bedeutet, dass sie den Versicherer nach Vertragsabschluss über jeden Berufswechsel oder ein erhöhtes Risiko informieren müssen.

Schutz bis zum Renteneintritt

Nach Möglichkeit sollte man sich bis zu seinem 67. Lebensjahr versichern lassen – dem Alter, aber dem die gesetzliche Rente greift. Wer sparen will und meint, eine gewisse Zeit ohne Berufsunfähigkeitsrente überbrücken zu können, kann die Leistungszeit um ein oder zwei Jahre verkürzen. Dadurch sinken die Beiträge um bis zu 15 Prozent.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Einige Menschen bekommen keine Berufsunfähigkeitsversicherung – oder jedenfalls nicht zu Konditionen, die sie sich leisten können. Sie sollten sich nach Alternativen umschauen, auch wenn diese weniger Schutz bieten.

Erste Wahl: eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die auch psychische Erkrankungen abdeckt. Sie eignet sich vor allem für Menschen, die ein geringes Einkommen haben oder in riskanten Berufen arbeiten.

Dread-Disease-Versicherung: Absicherung durch Einmalzahlung

Eine Dread-Disease-Versicherung – wörtlich übersetzt Schwere-Krankheit-Vorsorge – verspricht anstelle einer monatlichen Rente eine Einmalzahlung. Sie leistet unabhängig von der beruflichen Leistungsfähigkeit immer dann, wenn eine schwere Erkrankung eintritt. Sie springt auch nach einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder nach schweren Unfällen ein.

Ansonsten gibt es noch die Grundfähigkeitsversicherung, die einspringt, wenn ein Versicherter verschiedene, insbesondere körperliche Fähigkeiten verliert, also z.B. nicht mehr sehen, hören oder gehen kann. Eine Multi-Risk-Versicherung bietet eine Mischung verschiedener Bausteine.

Empfehlenswerte Tarife für eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Die unabhängige Ratingagentur Franke und Bornberg hat 29 der besten Berufsunfähigkeitsversicherungen analysiert, die es derzeit am Markt gibt. 14 davon schneiden mit der Note „sehr gut“ ab.

Grundlage für die Berechnung war folgender Modellfall: Ein Kaufmann mit festem Job, der 30 Jahre alt ist, will eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, die bis zu seinem 67. Lebensjahr läuft und ihm im Falle der Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente von 1.500 Euro garantiert.

Berufsunfähigkeitsversicherung-Kaufmännische Angestellte

Tarifname
Unternehmen
RatingPrämie
Netto
Brutto
Bewertung
Gesamt
SBU|Baustein Leistung bei Arbeitsunfähigkeit
Zurich Deutscher Herold
FFF+73,29 €
97,72 €
97 Punkte
Ergo BU Premium
Ergo Vorsorge
FFF+73,39 €
111,20 €
97 Punkte
SBU EGO Top|Baustein Leistung bei Krankschreibung
HDI
FFF+68,56 €
91,42 €
95 Punkte
SBU|Arbeitsunfähigkeit
Volkswohl Bund
FFF+72,35 €
107,98 €
93 Punkte
BUV-Plus premium
Stuttgarter
FFF+68,14 €
103,24 €
92 Punkte
SBU Comfort-Schutz mit AU
Nürnberger
FFF+83,12 €
122,24 €
91 Punkte
SBU-Secur AL|Baustein
Arbeitsunfähigkeit

Alte Leipziger
FFF+76,76 €
98,42 €
90 Punkte
SBU|Baustein plus
Swiss Life Deutschland
FFF+71,23 €
111,29 €
90 Punkte
BerufsunfähigkeitsPolice Plus
Allianz
FFF+82,39 €
101,72 €
89 Punkte
E-BU
Europa
FFF+59,65 €
99,41 €
88 Punkte
SBU|Baustein Arbeitsunfähigkeit
Axa
FFF+73,11 €
114,23 €
88 Punkte
SBU|Baustein Arbeitsunfähigkeit
DBV Deutsche Beamtenversicherung
FFF+73,11 €
114,23 €
88 Punkte
SBU|Baustein Arbeitsunfähigkeit
Württembergische
FFF+81,07 €
112,01 €
87 Punkte

Klarer Spitzenreiter ist der Tarif „SBU/Baustein Leistung bei Arbeitsunfähigkeit“ der Versicherungsgesellschaft Zurich Deutscher Herold. Er schneidet mit der Note „sehr gut“, einem „FFF+“ und insgesamt 97 von 100 Punkten ab.

Großer Pluspunkt: Die Differenz zwischen Netto- und Bruttoprämie ist sehr gering. Von monatlichen 73,29 Euro nach Vertragsabschluss kann der Beitrag auf maximal 97,72 Euro angehoben werden.

Auch bei den handwerklichen Berufen liegt die BU „SBU/Baustein Leistung bei Arbeitsunfähigkeit“ der Zurich Deutscher Herold eindeutig vorn.

Mit der Note „sehr gut“, einem „FFF+“ und insgesamt 100 von 100 Punkten zahlen Versicherte eine Nettoprämie von 151,72 Euro, die maximal auf einen Bruttobeitrag von 202,30 Euro steigen kann.

Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, sobald der Versicherte nachweisen kann, dass er mindestens 50 Prozent seiner Leistungsfähigkeit verloren hat. Entscheidend ist, welchen Beruf er zuletzt ausgeübt hat.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine aktuelle Auswertung des Analysehauses Franke und Bornberg für verschiedene Musterfälle zeigt: Ein 30 jähriger Handwerker müsste pro Monat zwischen 103 und 266 Euro für eine Versicherung bezahlen, die ihm im Fall der Fälle eine Rente von 1.500 Euro garantiert.

Wie sinnvoll ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Jeder fünfte Deutsche wird im Laufe seines Berufslebens  erwerbsunfähig, Daher ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie sinnvoll, wenn Sie bereits einer Tätigkeit nachgehen oder sich in der Ausbildung für einen späteren Job befinden.