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Bitcoin CFD: Mit Derivaten in Kryptowährungen investieren

Das Wichtigste in Kürze:

  • Krypto-Derivate bieten eine Alternative zum direkten Kauf, um an der Wertentwicklung von Kryptowährungen teilzuhaben.
  • Spekulanten können auch auf sinkende Kurse setzen.
  • Der Handel mit Derivaten ist komplex und nur für erfahrene Trader geeignet: 67% der privaten CFD-Konten verlieren Geld.
  • Führungende Anbieter: eToro, Plus500 & Binance

Kryptowährungen, wie Bitcoin oder Ethereum, unterliegen extremen Wertschwankungen. Beim Bitcoin sind das nicht selten mehrere Tausend Euro innerhalb weniger Stunden. Das macht sie für Anleger interessant, die in Krypto-Derivate investieren. Damit können sie nicht nur von einer positiven Wertentwicklung profitieren, sondern auch auf fallende Kurse wetten. Derivate auf Kryptowährungen haben einen weiteren großen Vorteil: Anleger müssen sich nicht um die Verwahrung der Bitcoin kümmern.

Tipp: Wer größere Beträge in Bitcoin oder Etherum investiert, sollte seine Coins auf ein Cold Wallet transferieren. Diese gelten als besonders sicher. Gute Anbieter von Cold Wallets sind Trezor, Ledger und KeepKey. Für den Handel mit Derivaten ist jedoch kein Wallet nötig.

Derivate bergen hohe Risiken

Derivate gelten als spekulativ und sehr riskant, das zeigt ein aktuelles Beispiel. Als Ende Februar 2021 der Bitcoin-Kurs um mehr als 10 Prozent eingebrochen war, verloren Spekulanten über 1,6 Milliarden US-Dollar, weil sie auf steigende Kurse gesetzt hatten. Anfänger sollten deshalb die Finger vom Handel mit Derivaten lassen.

Hinweis: Wer dennoch auf eigenes Risiko mit derivativen Finanzinstrumenten spekulieren möchte, sollte zuvor mit einem Demo-Konto beginnen. Vor allem Hebelprodukte bergen das Risiko eines Totalverlustes.

eToro Bitcoin Börse
  • 16 Kryptowährungen
  • Zahlungsarten: u.a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Wichtig: Kryptoassets sind hochvolatile unregulierte Anlageprodukte (Ihr Kapital ist im Risiko).

Welche Derivate gibt es?

Die bekanntesten Derivate beziehungsweise Termingeschäfte sind CFDs, Futures, Optionen und Zertifikate. Mit all diesen Finanzinstrumenten lässt sich indirekt in Kryptowährungen investieren. Das bedeutet, dass Anleger nicht die Kryptowährung selbst kaufen, sondern nur auf dessen Wertentwicklung wetten. Diese kann sowohl positiv (long) als auch negativ (short) ausfallen.

CFDs

CFD steht für Contracts for Difference, zu Deutsch Differenzkontrakte. Spekulanten schließen also einen Vertrag auf die Differenz des Kurses des Basiswerts. CFDs lassen sich hebeln und shorten. Durch einen Hebel steigt die Chance auf höhere Gewinne, aber auch die Verluste können größer ausfallen. Sowohl beim Eröffnen als auch beim Schließen fällt eine Kommissionsgebühr an.

Beispiel Bitcoin CFD:

Ein Anleger setzt auf einen steigenden Kurs von Bitcoin. Liegt er damit zum Ende der Laufzeit seines Kontrakts richtig, profitiert der Anleger vom Zuwachs des Basiswerts – der Broker schuldet ihm also die Differenz. Fällt der Kurs, muss der Anleger dem Broker die Differenz zum Ausgangskurs zahlen.

Futures

Futures sind nichts anderes als Terminkontrakte. Dabei verpflichten sich Käufer und Verkäufer die digitale Währung zu einem bestimmten Preis und an einem festen Termin in der Zukunft zu handeln. Anleger können sich so vor Risiken durch Kursschwankungen absichern.

Beispiel:

Ein Anleger erwartet, dass der Bitcoin-Kurs demnächst fällt. Aus diesem Grund richtet er sich einen Futures-Kontrakt ein. Dieser besagt, dass die Gegenpartei zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine definierte Menge Bitcoin zu einem zuvor festgelegten Preis abnimmt. Ist der Kurs entgegen der eigenen Erwartungen gestiegen, lässt sich der Kontrakt an eine Terminbörse weiterverkaufen. Fällt er wieder, kann der Verkäufer ihn wieder zurückkaufen.

Optionen

Optionen sind Finanzverträge, die Anlegern das Recht geben, eine Kryptowährung zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem festgesetzten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Weder der Kauf noch der Verkauf eines Basiswerts sind dabei verpflichtend – Spekulanten erhalten lediglich das Recht dazu.

Beispiel:

Ein Käufer erwirbt die Option einen Bitcoin für 40.000 Euro zu kaufen. Wenn der Basispreis zum Ausführungszeitpunkt höher liegt, ist es sinnvoll die Option zu nutzen. Liegt er darunter, können Anleger die Option verfallen lassen und den Bitcoin bei einer Krypto-Börse kaufen. In beiden Fällen erhält der Optionsverkäufer eine Optionsprämie.

Zertifikate

Anlagezertifikate sind Wertpapiere, deren Wert von der Preisentwicklung ihrer Basis abhängt. Anleger können dabei auf alle möglichen Marktveränderungen setzen: steigend, fallend oder stagnierend. Da es für Zertifikate zahlreiche unterschiedliche Bedingungen gibt, sollten Anfänger hier besonders vorsichtig sein. Um Zertifikate zu kaufen, brauchen sie ein Wertpapierdepot.

Beispiel:

Die Wertentwicklung des Zertifikats folgt stupide dem Kurs des Basisprodukts – hier der Kryptowährung. Steigt zum Beispiel der Kurs des Bitcoin um 1 Prozent, dann steigt auch der Wert des Zertifikats um 1 Prozent.

Allerdings gibt es verschiedene Varianten von Zertifikaten, die beispielsweise eine Garantie, einen Hebel, einen Bonus oder eine Begrenzung haben. Wer ein Zertifikat kauft, sollte deshalb unbedingt verstehen, wie genau es funktioniert.

Gute Broker für den Handel mit Krypto-Derivaten

Grundsätzlich müssen Spekulanten beim Handel mit Termingeschäften einiges beachten. Beispielsweise unterscheidet sich die Laufzeit der einzelnen Finanzprodukte, aber auch die Gebührenstruktur ist häufig nur schwer zu durchschauen. Daher empfiehlt es sich, die Konditionen der einzelnen Broker genau zu studieren und im besten Falle mit einem Demo-Konto zu starten.

Manche Broker spezialisieren sich auf den Handel mit Derivaten. Anleger können Krypto-Derivate aber auch an Krypto-Börsen handeln.

Krypto BörseDerivateDemokontoHauptsitzWebseite
Plus500CFDsJaZypernplus500.com
EtoroCFDsJaZypernetoro.de
BinanceFuturesJaMaltabinance.com
Wichtig: 67% der privaten CFD-Konten verlieren Geld.

Plus500

Plus500CY Ltd ist ein reiner CFD-Broker. Der Sitz liegt in Limassol auf Zypern. Dort ist er auch durch die zypriotische Behörde CySec reguliert.

Um ein Konto zu eröffnen, benötigen Kunden ein Ausweisdokument, einen Kontoauszug oder eine aktuelle Rechnung und eine Kopie der Kreditkarte. Neulinge sollten das Demo-Konto nutzen, das Plus500 anbietet. Für erfahrene CFD-Trader gilt: Krypto CFDs werden wie jedes andere CFD-Instrument auf der Plattform gelistet.

Plus500 Broker
  • EUR/USD ab 2 Pips
  • Zahlungsarten: u.a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Keine Depotgebühren
  • 76.4 % der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

Das Angebot

Die verfügbare Handelsplattform ist die MT4-Plattform. Diese stellt Marktstatistiken, Live-Wirtschaftsnachrichten und Risikomanagement-Tools zur Verfügung. Im Bereich Kryptowährungen beschränkt sich der Handel auf Bitcoin, Ethereum, Krypto-10-Index, Litecoin, Bitcoin Cash ABC, Stellar und Cardano. Dafür können Spekulanten 1:2 Hebel nutzen. Der Mindesteinsatz beträgt 100 Euro.

Die Gebühren für den Handel berechnen sich aus dem variablen Spread, einer Übernachtgebühr und dem Währungswechsel. Dazu kommen gegebenenfalls noch Kosten für eine garantierte Stop-Order oder eine Inaktivitätsgebühr.

Plus500 kennzeichnet das Risiko für den Handel mit CFDs auf Kryptowährungen mit der höchsten Risikostufe.

Binance

Die weltweit größte Plattform für den Handel mit Kryptowährungen ist Binance. Der Anbieter mit Sitz auf Malta existiert seit 2017 und bietet auch Krypto-Derivate an.

Für eine vollständige Registrierung bei Binance müssen Nutzer einige Schritte durchlaufen. Dazu gehört ein Scan eines Ausweisdokuments, ein Selfie, die Verifizierung über Webcam und den Upload eines Wohnsitznachweises.

Binance Krypto Börse
  • Traden: Über 150 Coins, Futures und Derivate
  • Einzahlung über SEPA-Überweisung kostenlos
  • Handelsgebühr: 0,1 Prozent
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Binance Trust Wallet, Anti-phishing Code, Address Management
  • Keine Regulierung

Das Angebot

Ist das geschafft, können Neukunden unbegrenzt Kryptowährungen handeln. Dazu stehen über 150 Coins zur Verfügung, die sie kaufen oder verkaufen können. Außerdem bietet Binance den Handel mit Futures sowie Margin-Trading an. Je nach VIP-Status liegt die Handelsgebühr bei Binance für Futures bei einer Maker-Order bei 0,02 Prozent und bei einer Taker-Order bei 0,04 Prozent. Hebel gibt es mit bis 125-facher Wirkung. Für den Handel mit Futures bietet Binance einen Demo-Account an. Beim Margin-Handel nutzen Kunden das Geld von Dritten, um damit Vermögenswerte zu handeln. Auch diese Option bietet Binance.

eToro

Auch eToro hat seinen Sitz auf Zypern. Neben dem Handel mit Wertpapieren, können Kunden auch Kryptowährungen kaufen und verkaufen sowie CFD-Produkte mit Kryptos handeln.

Um auf eToro ohne Einschränkungen zu handeln, müssen Interessenten einige persönliche Informationen ausfüllen sowie ihre Trading-Erfahrung offenlegen. Damit behält sich eToro das Recht vor den CFD-Handel einzuschränken. Außerdem müssen Neukunden ihre Identität mit einem Ausweisdokument und die Wohnadresse mit einem Wohnsitznachweis bestätigen.

eToro Bitcoin Börse
  • 16 Kryptowährungen
  • Zahlungsarten: u.a. Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Sicherheit: 2FA, SSL, Einlagensicherung 20.000 €
  • Wichtig: Kryptoassets sind hochvolatile unregulierte Anlageprodukte (Ihr Kapital ist im Risiko).

Das Angebot

Anschließend lassen sich auf eToro 16 Kryptowährungen handeln. Darunter Bitcoin, Ethereum und Cardano. Alle Short-Positionen sind CFDs, alle Long-Positionen ohne Hebel sind Transaktionen mit echtem Vermögenswert. Je nach Coin fällt der Spread unterschiedlich hoch aus – mindestens sind es aber 0,75 Prozent. Daneben kommt noch gegebenenfalls eine Übernachtgebühr dazu. Auch eToro bietet Margin-Trading auf Kryptowährungen an.

Häufige Fragen zu Krypto CFDs und anderen Derivaten

Kann man mit Krypto-Derivaten schneller reich werden?

Theoretisch können Hebelprodukte zu einer höheren Gewinnspanne führen. Die Realität zeigt aber, dass vor allem CFDs häufig zu großen Verlusten führen. Mehr als 80 Prozent aller Anleger verlieren laut der Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin beim Handel mit hochspekulativen Finanzprodukten Geld.

Gibt es einen Bitcoin-ETF?

Aktuell gibt es noch keinen Bitcoin-ETF – dieser soll jedoch bald erscheinen. Ob der ETF auch von deutschen Anlegern gehandelt werden kann, ist noch ungewiss. Der Bitcoin Kurs könnte jedoch davon profitieren.