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CapTrader Gebühren im Überblick

CapTrader schafft es seit Jahren immer wieder an die Spitze verschiedener Rankings und lockt Anleger mit einer Auswahl von mehr als 1,2 Millionen Wertpapieren und 125 Handelsplätzen in aller Welt.

ETF-Sparer hingegen schreckt das Fehlen hauseigner Sparpläne ab.

KostenpunktCapTrader
Depotführung0 Euro
Order­kosten
Mindestpreisab 4 Euro
Höchstpreis99 Euro
Limitänderung0 Euro
Orderänderung0 Euro
Sparplanausführung (über ebase)0,20 % je Sparrate
Webseitewww.captrader.de

CapTrader Gebühren im Detail

Ein Wertpapierdepot kann bei CapTrader kostenlos geführt werden, zudem sind Limit- und Orderänderungen gebührenfrei möglich.

Kostenpflichtig ist dagegen der Kauf und Verkauf von Wertpapieren: Pro Order zahlen Kunden bei CapTrader eine Ordergebühr, die in Abhängigkeit vom Ordervolumen, Handelsplatz und Anlageklasse berechnet wird.

CapTrader Orderkosten: 0,10 Prozent

In der Regel liegen die Ordergebühren innerhalb Deutschlands zwischen 4,00 und 99,00 Euro. Möchte man beispielsweise Aktien über die elektronische Handelsplattform XETRA erwerben, berechnet CapTrader dafür 0,10 Prozent des Ordervolumens, mindestens aber 4,00 Euro. Für Aktien im Wert von 5.000 Euro zahlen Anleger somit eine Gebühr von 5 Euro.

Eine genaue Berechnung können Anleger mit Hilfe des Preis-Leistungsverzeichnisses auf der Webseite von CapTrader vornehmen. Dieses enthält eine detaillierte Auflistung über die Zusammensetzung der Ordergebühren.

Die Auflistung ist nicht für jeden leicht zu verstehen – vor allem Einsteiger können sich anfangs überfordert fühlen. Die Kosten gestalten vergleichbare Anbieter, wie beispielsweise Trade Republic oder Onvista Bank, deutlich transparenter.

Gebühren für ETF-Sparpläne

Ein großer Nachteil von CapTrader ist das Fehlen hauseigener Wertpapiersparpläne: Anleger können lediglich über den Partner European Bank for Financial Services (ebase) in ETF-Sparpläne investieren.

Dafür wird aber ein weiteres Depot bei Ebase benötigt. Ebase bietet ETF-Sparpläne ab 10 Euro im Monat an. Anleger können aus mehr als 6.300 sparplanfähigen Fonds und über 400 sparplanfähigen ETFs auswählen.

CapTrader ist für ETF-Sparer nicht ungeeignet, wenn auch etwas komplizierter. Es gibt ausreichend Wertpapierdepots mit vergleichbaren Konditionen auf dem Markt, die auch ETF-Sparpläne anbieten.

Alternativen – auch für ETF-Sparer: Trade Republic, Consorsbank und Onvista

Trade Republic

Trade Republic gehört zu den günstigsten Anbietern am deutschen Finanzmarkt. Das FinTech Start-Up aus Berlin verzichtet auf Depotgebühren und Orderprovisionen. Für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren zahlen Anleger eine Fremdkostenpauschale in Höhe von 1 Euro je Order.

Für ETF-Sparer besonders interessant: Anleger können über Trade Republic in 325 sparplanfähige ETFs investieren – ohne Ausgabeaufschlag, ohne Ausführungsgebühren.

Consorsbank Depot

Die Consorsbank eignet sich, ähnlich wie CapTrader, für Anleger, die am internationalen Wertpapierhandel interessiert sind. Kunden der Consorsbank können an mehr als 30 Börsenplätzen in aller Welt handeln.

Dabei erfolgt der Wertpapierhandel in Frankreich und in Spanien sogar zu deutschen Konditionen: Für jede Order zahlen Anleger 4,95 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens.

Damit ist die Consorsbank ein wenig teurer als CapTrader, bietet dafür aber ein hauseigenes Wertpapierangebot mit mehr als 500 ETF-Sparplänen an.

Onvista Bank

Der Name ist Programm: Mit dem Fünf-Euro-Festpreis-Depot der Onvista Bank handeln Anleger für 5 Euro innerhalb Deutschlands und 10 Euro in den USA – zuzüglich Börsenplatzgebühren.

Im Gegensatz zu CapTrader können Anleger über die Onvista Bank mehr als 150 ETFs besparen – für eine fixe Ausführungsgebühr von 1 Euro pro Sparrate.

Fazit: Gute Konditionen, jedoch nicht für ETF-Sparer

Über 1,2 Millionen Wertpapiere, mehr als 100 Handelsplätze in aller Welt und ein umfassendes Angebot an Trading-Tools und Kundensupport – am Angebot von CapTrader ist wenig auszusetzen. Besonders negativ fallen jedoch die umständliche Zusammensetzung der Ordergebühren und das Fehlen hauseigener ETF-Sparpläne auf.

Alles in allem ist CapTrader damit ein grundsolider Anbieter – sofern kein Interesse an ETF-Sparplänen besteht.