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Comdirect Depotgebühren

Die Comdirect war einer der ersten Direkt Banking Banken in Deutschland. Besonders bekannt ist die Commerzbank-Tochter neben ihrer kostenlosen Kreditkarte auch für ihr Online-Depot. Ein großer Vorteil: Realisieren Anleger mehr als 2 Trades im Quartal, ist das Online-Depot kostenlos. 

Wertpapiere können im ersten Jahr für 3,95 Euro gehandelt werden. Ab dem zweiten Jahr berechnet die Comdirect dafür 4,90 Euro zuzüglich einer volumenabhängigen Komponente.

Die Höhe der Ordergebühr mag Verbraucher im ersten Moment abschrecken, jedoch bietet die Comdirect ein attraktives Rabattsystem für Viel-Trader.

Comdirect Gebühren im Detail

KostenpunktComdirect: Depot
DepotführungIn den ersten 3 Jahren kostenlos¹

1,95 € im Monat ab dem 4. Jahr, wenn weniger als 2 Trades im Quartal erfolgen, sonst 0 €
Ordergebühren Inland
(außerhalb des Sparplans)
3,95 € im 1. Jahr
3,95 € im 1. Jahr

4,90 € + 0,25% des Ordervolumens ab dem 2. Jahr

Mindestens 9,90 € je Order
Maximal 59,90 je Order
Ordergebühren Ausland
(außerhalb des Sparplans)
7,90 € + 0,25% des Ordervolumens

Mindestens 12,90 € je Order
Maximal 62,90 je Order
Kosten/Wert­papier­order
Order mit ­Kurs­wert von 2.500 Euro
13,65 Euro
Order mit Kurs­wert von 6.000 Euro
22,40 Euro
Order mit Kurs­wert von 12.000 Euro37,40 Euro
ETF-Sparplanausführung1,5 % der Sparrate
Mindestsparrate25 €
Höchstsparrate10.000 €
Gesamte Jahreskosten Euro (Prozent) bei Monatsraten von …
50 €9 € (1,50 %)
100 €18 € (1,50 %)
200 €36 € (1,50 %)
500 €90 € (1,50 %)
Webseitewww.comdirect.de
¹ Ohne Aktivität wird im Anschluss 1,95 Euro pro Monat berechnet.
² Bis 10.000 Euro Ordervolumen.

Depotgebühren & Orderkosten

Das Online-Depot der Comdirect ist für Neukunden in den ersten drei Jahren nach Eröffnung kostenlos. Ab dem vierten Jahr zahlen Anleger mit weniger als zwei Trades im Quartal 1,95 Euro im Monat.

Auf das Jahr gerechnet ergeben sich 25 Euro, die Verbraucher durch Aktivität jedoch einfach vermeiden können.

Vergünstigung für Neukunden im ersten Jahr

Neukunden der Comdirect profitieren von vergünstigten Ordergebühren: Im ersten Jahr nach Eröffnung handeln Kunden der Comdirect für 3,95 Euro je Trade.

Danach zahlen sie 4,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens pro Order, mindestens aber 9,90 Euro. Im Ausland sind es 7,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens aber 12,90 Euro.

Anleger, die im Vorhalbjahr mindestens 125 Trades realisiert haben, profitieren vom sogenannten Viel-Trader-Rabatt und bekommen 15 Prozent Nachlass auf die Ordergebühren.

Gebühren für ETF-Sparpläne bei der Comdirect

Mit 596 sparplanfähigen ETFs von 16 verschiedenen Anbietern hat die Comdirect ein attraktives Angebot für ETF-Sparer. In den ersten drei Jahren ist die Depotführung für ETF-Sparer kostenlos, danach erlässt die Comdirect die Gebühren nur für Anleger, die mehr als zwei Trades im Quartal verwirklichen.

Die Ausführung von ETF-Sparplänen kostet Kunden der Comdirect 1,5 Prozent der Sparrate. Für Sparraten unter 100 Euro ist die Comdirect noch preiswert.

Höhere Sparraten hingegen kommen dem Verbraucher im Vergleich zu Anbietern wie Trade Republic oder der Onvista Bank teuer zu stehen.

3 Alternativen zum Angebot der Comdirect

Comdirect: DepotOnvista BankTrade Republic
DepotführungIn den ersten 3 Jahren kostenlos¹0,00 Euro0,00 Euro
Order­kosten
Preismodell0,25 % + 4,90 €Pauschal0,00 Euro
Mindestpreis9,90 Euro5,00 Euro0,00 Euro
Höchstpreis59,90 Euro5,00 Euro0,00 Euro
Kosten/Wert­papier­order
Order mit ­Kurs­wert von 12.000 Euro
37,40 Euro7,00 Euro1,00 Euro
Order mit Kurs­wert von 6.000 Euro
22,40 Euro7,00 Euro1,00 Euro
Order mit Kurs­wert von 2.500 Euro13,65 Euro7,00 Euro1,00 Euro
Webseitecomdirect.deonvista.detraderepublic.com
¹ Ohne Aktivität wird im Anschluss 1,95 Euro pro Monat berechnet.
² Bis 10.000 Euro Ordervolumen.

Trade Republic

Trade Republic ist einer der günstigeren Online-Broker, denn das Berliner FinTech-Startup verzichtet komplett auf Depot- und Ordergebühren. Für den Handel mit Wertpapieren zahlen Anleger lediglich eine Fremdkostenpauschale in Höhe von 1 Euro pro Order.

Und auch bei der Ausführung der 325 ETF-Sparpläne verzichtet Trade Republic auf Ausführungsgebühren und Ausgabeaufschläge. Im Vergleich zum Online-Depot der Comdirect ist Trade Republic damit die eindeutig günstigere Alternative.


Consorsbank Depot

Die Consorsbank eignet sich für Verbraucher mit einem Interesse am internationalen Aktienmarkt. Denn mit der Consorsbank können Anleger an mehr als 30 internationalen Börsenplätzen handeln, in Frankreich und in Spanien sogar zu deutschen Konditionen:

Für jede Inlandsorder zahlen Kunden der Consorsbank, ähnlich wie bei der Comdirect, 4,95 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des Ordervolumens.

Und auch die Konditionen für ETF-Sparer sind vergleichbar mit der der Comdirect: Beide Anbieter verlangen 1,50 Prozent der Sparrate für die Sparplanausführung.


Onvista Bank

Mit dem Fünf-Euro-Festpreis-Depot der Onvista Bank zahlen Anleger für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren innerhalb Deutschlands nur 5 Euro – zuzüglich Börsenplatzgebühren.

Jedoch ist die Auswahl an sparplanfähigen ETFs bei der Onvista Bank um einiges kleiner als bei der Comdirect. Dafür zahlen Kunden der Onvista Bank für die Ausführung nur 1 Euro pro Sparrate. Deshalb ist die Onvista Bank im Vergleich zur Comdirect eine preiswertere Alternative.


Fazit: Qualität hat ihren Preis

Das Online-Depot der Comdirect wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, nicht zuletzt aufgrund seines umfassenden Leistungsspektrums.

Doch diese Qualität hat ihren Preis: Ab dem 2. Jahr nach Eröffnung verlangt die Comdirect eine volumenabhängige Ordergebühr, die das Online-Depot preislich ins untere Mittelfeld befördert.

Lediglich Neukunden und Viel-Trader profitieren von vergünstigten Konditionen bei Depotführung und Ordergebühren.